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Naturpark Thüringer Schiefergebirge

Blaues Gold

Schiefer ist das „Blaue Gold“ des Naturparks. Der Bergbau hinterließ nicht nur tiefe Seen und schimmernde Halden. Der Abbau von Schiefer und Erzen hat über Jahrhunderte die ganze Region des Geoparks Schieferland ernährt. Idyllische Schieferdörfer und die berühmte Dachdeckerschule in Lehesten zeugen heute noch von der Schieferdeckerkunst.

Schieferfassade in Lehesten (Foto: S. Reuter) vergrößerte Ansicht
Schieferfassade in Lehesten (Foto: S. Reuter)
Das namengebende Haus am Hausteich (© S. Umbach) vergrößerte Ansicht
Das namengebende Haus am Hausteich (© S. Umbach)

Tausend Teiche Es ist hunderte Jahre her, dass Mönche den Sümpfen auf der Hochebene zwischen Dreba, Knau und Plothen Fischteiche abrangen. Karpfen sollten ihre schmale Kost während der Fastenzeit bereichern. Seitdem hat sich zwischen Wasser und Land eine außerg ewöhnliche Vielfalt von Libellen, Fröschen und Wasser vögeln eingefunden – erhalten durch eine traditionelle, kleinräumige Fischerei im Einklang mit der Natur.

5 für Vielfalt

Ob das Land der Tausend Teiche, weite Wälder mit lebendigen Bächen oder blaue Schieferhalden, ob das Blaue Band der Saale oder das Grüne Band der Wiedervereinigung – der Naturpark profitiert von fünf unvergleichlichen Naturräumen. Alle Facetten zwischen Nass und Trocken, Kalt und Warm sowie Dunkel und Hell bringen eine einmalige Lebensraumvielfalt hervor.

Blick auf Hohenwarte-Stausee (Foto: P. Hirth) vergrößerte Ansicht
Blick vom Bockfelsen auf den Hohenwarte Stausee / Thueringer Meer. (Foto: P. Hirth)

Thüringer Meer

Klare Bäche tanzen durch Wälder bergab, in denen der Feuersalamander seine Kinderstube hat. Sie treffen sich zur Saale, wo Eisvogel und Wasseramsel jagen. Wie ein Band aus blauer Seide windet sie sich durch ein tief eingeschnittenes grünes Tal. Über 70 Kilometer ist sie zu einer Kaskade von Talsperren aufgestaut – dem „Thüringer Meer“.

Der Fluss Sormitz mäandert durch die Wälder des Thüringer Schiefergebirges(© K, Fischer) vergrößerte Ansicht
Fluss Sormitz (© K, Fischer)
Wasseramsel (© Erni / Stock.Adobe.com) vergrößerte Ansicht
Wasseramsel (© Erni / Stock.Adobe.com)

Zwischen Wasser und Wald Die Wasseramsel jagt im Bach nach Wasserinsekten … und nistet am Ufer. Der Feuersalamander lebt im Wald … und seine Kinderstube ist der Bach.

Unterwegs... ...mit Bus, Bahn und Boot

Der Naturpark ist „Fahrtziel Natur“ und lockt mit bunten Landschaften voller Natur und kultureller Eigenheiten. Rennsteig, HohenwarteStauseeWeg und Kinderwanderweg sind spannende Wanderwelten. Die Saale lädt zum Wasserwandern. Das „Thüringer Meer“ ist ein beliebter Treffpunkt für Hobby-Kapitäne.

...am grünen Band Es ist bunt und voller Leben. Dennoch erinnert uns
das Grüne Band an die Zeit, als der Eiserne Vorhang Europa in Ost und West teilte. Es gibt mit internationalen Jugendcamps aber auch einen Ausblick in die Zukunft.

Blick von der Thüringer Warte, einem Aussichtsturm auf einem Berg im Schiefergebirge. (© S. Lemnitzer) vergrößerte Ansicht
Blick von der Thüringer Warte (© S. Lemnitzer)


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