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Nationalpark Hainich

UNESCO Welterbe

Spuren auf dem Weg...

Vom Truppenübungsplatz zum Nationalpark. Auch im Hainich hat der Mensch Spuren hinterlassen. Offene Flächen sind Zeugen einer Zeit, als die Rote Armee den Ernstfall probte. Heute entwickeln sich die Sukzessionsflächen zurück zum Wald. Sogenannte Pionierarten wie Hasel, Esche und Ahorn bereiten den Weg. Später übernimmt mehr und mehr die Buche die Regie.

Blick auf die Wartburg (Foto: T. Sieland) vergrößerte Ansicht
Blick auf die Wartburg (Foto: T. Sieland)
Bärlauchteppich im Frühling (Foto: R. Biel) vergrößerte Ansicht
Bärlauchteppich im Frühling (Foto: R. Biel)

...zum Urwald

Einst wuchsen sie überall in Mitteleuropa. Buchenwälder sind die Wiege unserer Kultur. In der Welterberegion Wartburg Hainich sind Kultur- und Naturerbe symbolisch miteinander verknüpft. Während an dem einen Ort Luther ein Tintenfass nach dem Teufel warf, streckt am anderen neuer Urwald seine Zweige aus.

Buntes Spiel...

...im Buchenwald

Die Buche beherrscht das Werden und Vergehen – den Puls des Waldes. Wahre Giganten dürfen unbehelligt altern, haben Höhlen, Spalten und gebrochene Kronen. Urwaldkäfer leben hier und bezeugen, dass es hier schon lange Wald gibt. Neues vielfältiges Leben entsteht. 

Herbststimmung im Nationalpark Hainich vergrößerte Ansicht
Herbststimmung im Nationalpark Hainich (Foto: R. Biel)

...im Frühlingslicht

Bunter Frühling im Buchenwald – ungehindert dringt das Licht durchs kahle Kronendach. Die Wärme zaubert  lila-weiß  gesprenkelte  Lerchensporn-Teppiche auf den nackten Waldboden. Wenn im Mai der Bärlauch seine Blüten geschoben hat und mit würzigem Duft den Appetit anregt, dann ist mit einem Mal alles in Weiß und Grün getaucht.

bemoostes Totholz auf einem Bärlauchteppich im Nationalpark Hainich vergrößerte Ansicht
Bemoostes Totholz auf einem Bärlauchteppich im Nationalpark Hainich (Foto: T. Stephan)
anschleichende Wildkatze auf einem liegenden Baumstamm vergrößerte Ansicht
Wildkatze (Foto: D. Golke)

Phantom der Wälder

Die Wildkatze schläft tagsüber und jagt nachts. Ihr Fell macht sie im Wald unsichtbar. Sie hinterlässt kaum Spuren.

Unterwegs...

...in den Baumkronen

Auf dem Weg zum Urwald – wo die Wildnis neu beginnt, gönnt sie uns farbenprächtige und atemberaubende Einblicke. Wer sie erleben will, ist auf dem Baumkronenpfad richtig, der sich durch unbekannte Wipfel der Baumriesen windet. Wo Tiere des Waldes im Verborgenen leben. „Entdecke die Geheimnisse des Hainich!“ heißt es im Nationalparkzentrum.

Luftbild vom Baumkronenpfad vergrößerte Ansicht
Baumkronenpfad (Foto: T. Stephan)


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