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Biosphärenreservat Thüringer Wald

...wo Zukunft auf Tradition baut

Dem Wald verbunden
Einst rauchten Meiler in den tiefen Wäldern. In ihnen wurde Buchenholz verkohlt. Das Feuer der gewonnenen Holzkohle war so heiß, dass es Sand zu Glas und Erz zu Eisen schmelzen konnte. Die Kraft der Bäche trieb Mühlen zum Hämmern, Schleifen und Schneiden an. Ob Glasbläser, Schmied, Drechsler, Zimmermann oder Müller – alle nutzten damals den Rohstoff Holz.

Köhlerei vergrößerte Ansicht
In den Meilern tief im Wald wurde Holzkohle gewonnen. (Foto: Rennsteigmuseum des Thüringer Rennsteigmuseums e. V. Neustadt am Rennsteig)
glühendes, geschmolzenes Glas in Grafit-Kelle vergrößerte Ansicht
Geschmolzenes Glas (Foto: aetb / Stock.Adobe.com)

Auf dem Pfad der Nachhaltigkeit Das frühindustrielle Waldgebiet hat sich zu einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung gewandelt.Traditionelles Handwerk wird von innovativer, hochtechnisierter
Industrie ergänzt. Biosphären-Partner pflegen Regionalität. Während der Genuss-Wochen zaubern Gastronomen leckere Fisch- und Wildgerichte auf den Tisch.

Der Natur versprochen

Im Biosphärenreservat bekommt auch die Natur eine neue Chance. Großflächig sind Fichtenwälder im Wandel. Eine naturnahe, nachhaltige Bewirtschaftung lässt laubholzreiche Mischwälder wachsen.

Koch in Berufskleidung am Eingang seines Restaurants vergrößerte Ansicht
Das Gehrener Traditionsgasthaus "Zum Steinbruch" ist Partner des Biosphärenreservat Thüringer Wald. (Foto: Michael Reichel / arifoto.de)

...zu den magischen Orten … wo wilde Bergbäche munter durch Buchenwälder plätschern, in denen die Wasseramsel jagt und sich Bachforelle, Groppe und Bachneunauge tummeln.… wo in tausendjährigen Mooren andächtige Stille herrscht, Hungerkünstler wie der insektenfressende Sonnentau ihr Leben gestalten und die Waldeidechse über weiche Torfmoospolster kriecht. … wo Bienen und Hummeln über bunte Bergwiesen summen und eine geheimnisumwobene Tier- und Pflanzenwelt mit Warzenbeißer, Bärwurz und Teufelskralle das Bild bestimmt.

Tiefer Wald mit Sonnenstrahlen, die das Dickicht durchbrechen vergrößerte Ansicht
Tiefer Wald (Foto: cognitio)
Blühende Bergwiese (Foto: M. Hellner) vergrößerte Ansicht
Blühende Bergwiese (Foto: M. Hellner)
Sonnentau im Sonnenlicht vergrößerte Ansicht
Sonnentau (Foto: M. Hellner)

Zimmermeister des Waldes Hoch oben im Buchenstamm meißelt der Schwarzspecht seine Höhlen. Nachmieter sind Eichhörnchen, Hohltaube, Raufußkauz und Fledermaus. Kräftig hackt er in morsches Holz, um fette Ameisenlarven zu erbeuten.

Unterwegs...

… durch weite Täler... über hohe Gipfel Der Thüringer Wald ist Fahrtziel-Natur-Gebiet. An und Abreise sind nachhaltig mit Bahn und Bus möglich. Ob zu den höchsten Gipfeln Thüringens oder auf den Spuren der Bergbauzeiten in die Täler – mit dem Rennsteig-Ticket sind Übernachtungsgäste vor Ort kostenfrei mobil. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer arrangieren besondere Naturerlebnisangebote mit unvergesslichen Waldmomenten. Schon Goethe schätzte die Ruhe und Abgeschiedenheit der Höhen. Noch heute sind es Orte der Achtsamkeit.

Wandern auf Premium-Wanderwegen (Foto: Regionalverbund Thüringer Wald e. V.) vergrößerte Ansicht
Wandern auf Premium-Wanderwegen (Foto: Regionalverbund Thüringer Wald e. V.)
Nahverkehrsbus an Haltestelle vergrößerte Ansicht
Mit dem Rennsteig-Ticket sind Urlauber*innen kostenfrei mobil (Foto: H.-D. Budde)
Felsformation im Wald vergrößerte Ansicht
Unvergessliche Waldmomente (Foto: C. Sittig-Schubert)


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