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So vielseitig wie die Natur selbst. Lass dich begeistern!

Fünf Naturparks, zwei UNESCO-Biosphärenreservate und ein Nationalpark

Mit den Naturparken Kyffhäuser und Südharz, Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale, Eichsfeld-Hainich-Werratal, den Biosphärenreservaten Thüringer Wald und Rhön sowie dem Nationalpark Hainich kann Thüringen inzwischen acht Nationale Naturlandschaften (NNL) vorweisen. Sie umfassen rund ein Drittel der Landesfläche und bieten Besuchern aus Nah und Fern unberührte Natur und artenreiche Landschaften. Zur Bundesgartenschau BUGA Erfurt 2021 gestalten die Naturlandschaften vom 28. Juni bis 4. Juli gemeinsam eine Woche mit musikalischen Beiträgen, Workshops und viel Wissenswertem zu Wald und Flur.

Video: Die 8 Nationalen Naturlandschaften Thüringens

Fünf Naturparks

Harmonisches Miteinander für Mensch und Natur

Naturparks sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung. Sie vereinen den Erhalt der biologischen Vielfalt mit der Stärkung und Entwicklung ländlicher Regionen und tragen zum Klimaschutz bei. Entdecken Sie grünen Karst und Erdfälle im Südharz, Orchideen und Kranichrufe im Kyffhäuser, Gipfel und Waldfrische im Thüringer Wald, das Thüringer Meer und tausend Teiche im Thüringer Schiefergebirge sowie weite Buchenwälder und das Grüne Band im Eichsfeld, Hainich und Werratal.

Zwei UNESCO-Biosphärenreservate

Modellregionen für eine nachhaltige Regionalentwicklung

Biosphärenreservate gibt es weltweit. Sie sind mehr als nur Schutzgebiete. In ihnen werden nachhaltige Nutzungen modellhaft entwickelt und erprobt. In den UNESCO-Biosphärenreservaten Rhön und Thüringer Wald wird auf Tradition gebaut. Jahrhunderte haben Bauern und Hirten atemberaubende Landschaften mit weiten Fernen, Magerrasen und Bergwiesen gestaltet. Heute wird hier Nutzen und Schutz zusammengebracht.

Ein Nationalpark & ein Stück Welterbe

Natur Natur sein lassen | Im Nationalpark darf Natur Natur sein.

Hier entsteht Wildnis von morgen. Die artenreichen Kalkbuchenwälder im Nationalpark Hainich sind Teil des UNESCO-Welterbes der Europäischen Buchenwälder. Es sind alte Bäume, prachtvolle Blütenteppiche im Frühjahr und lebhafte Herbstfarben die verzaubern. Wildkatze, Bechsteinfledermausund Urwaldkäfer belegen Naturnähe und Waldtradition.

Nationalpark Hainich

Vom Truppenübungsplatz zum Nationalpark. Auch im Hainich hat der Mensch Spuren hinterlassen. Offene Flächen sind Zeugen einer Zeit, als die Rote Armee den Ernstfall probte. Heute entwickeln sich die  Sukzessionsflächen  zurück  zum  Wald.  Sogenannte Pionierarten wie Hasel, Esche und Ahorn bereiten den Weg. Später übernimmt mehr und mehr die Buche die Regie.

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Biosphärenreservat Rhön

Die atemberaubende Kulturlandschaft der Rhön ist über die Jahrhunderte vom Menschen geformt worden. Eine wichtige Rolle spielt bis heute die Beweidung mit Ziegen und Schafen, die Teil regionaler Wertschöpfungsketten sind. Fleisch und Wollerzeugnisse werden unter dem Label der Dachmarke Rhön direkt vermarktet.

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Biosphärenreservat Thüringer Wald

Zu den magischen Orten, wo wilde Bergbäche munter durch Buchenwälder plätschern, in denen die Wasseramsel jagt und sich Bachforelle, Groppe und Bachneunauge tummeln.

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Naturpark Eichsfeld Hainich Werratal

Vielseitig ist die Kulturlandschaft mit Feldern und bewaldeten Höhen, mit eingestreuten Fachwerkdörfern und imposanten Burgen, die von einer bewegten Vergangenheit  zeugen.  Lebendig  ist  der  Glaube  der  Menschen. Schutzpatron der Obereichsfelder ist der Heilige Martin.

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Naturpark Kyffhäuser

Durch märchenhafte Wälder und wunderliche Steppe, vorbei an weiten Streuobstwiesen, lenkt der Kyffhäuserweg die Wanderer. Ein unvergessliches Spektakel ist die Rast tausender Kraniche am Stausee Kelbra auf ihren Wegen gen Süden.

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Naturpark Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale

Schiefer ist das „Blaue Gold“ des Naturparks. Der Bergbau hinterließ nicht nur tiefe Seen und schimmernde Halden. Der Abbau von Schiefer und Erzen hat über Jahrhunderte die ganze Region des Geoparks Schieferland ernährt.

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Naturpark Thüringer Wald

Bergwälder sind von beweideten Wiesentälern durchzogen. Zwischen blütenreichen Bergwiesen mit Bärwurz, Teufelskralle und Trollblume gibt es noch Borstgrasrasen, in denen die europaweit geschützte Arnika gedeiht. Im Sommer füllt der Duft von Bergwiesenheu die Luft. 

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Naturpark Südharz

Der Südharzer Zechsteingürtel ist ein anerkannter Hotspot biologischer Vielfalt. Beeindruckend sind die naturnahen Karst-Buchenwälder mit Leberblümchen und duftenden Bärlauch-Teppichen. Luchs und Wildkatze streifen hier umher. Exotisch mutet das Leben in den Gips-Trockenrasen an – mit Mücken-Händelwurz, Fliegenragwurz und Fransenenzian.

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Das Thüringer Umweltministerium in den sozialen Netzwerken: