Turmfalken im Thüringer Umweltministerium

Falken-Kamera live

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Fotostrecke: Rückschau auf die Highlights der Brutsaison 2020

Falkenmutter mit Eiern
1/23 - Guten Morgen, alles in Ordnung in meinem Nest. 29.04.2020
brütende Falkenmutter
2/23 - So, ich muss jetzt mal weiter brüten. 29.04.2020
Falkennest mit Eiern, Mutter schaut aus dem Nest
3/23 - kurz frische Luft schnappen. 28.04.2020
Falkenmutter ganz nah
4/23 - Einen wunderschönen guten Morgen. 28.04.2020
Falkenmutter brütet
5/23 - Brüten, brüten und nochmals brüten. 28.04.2020
Kurzer Einblick ins Nest, noch ist alles unverändert.
6/23 - Kurzer Einblick ins Nest, noch ist alles unverändert. 24.04.2020
Falkenmutter schaut aus der Bruthöhle
7/23 - 21.04.2020, kurz mal die Aussicht genießen und frische Luft schnappen
Falkenmutter brütet
8/23 - 20.04.2020, brüten im Sonnenschein
Falke putzt sein Gefieder
9/23 - 20.04.2020, Das Gefieder muss sitzen
Morgenwäsche
10/23 - 20.04.2020, Morgenwäsche
Falkenmutter brütet
11/23 - 16.04.2020, die Falkenmutter hütet das Nest
die Falkenmutter putzt sich
12/23 - 16.04.2020, ab und an muss auch mal das Gefieder geputzt werden
5 braun gefärbte Eier in einem Nest
13/23 - Am 8. April, neun Tage nach dem ersten, lag Ei Nummer fünf im Nest.
Falkenmutter mit Gelege aus vier Eiern in der Bruthöhle
14/23 - Ich zähle 4 Eier.
4 Eier in einem Nest
15/23 - Am Morgen des 6. April hatte das Falkenweibchen Ei Nummer 4 gelegt.
Brütendes Falkenweibchen
16/23 - ein wenig Sonnenschein beim brüten
Drei Eier in einer Bruthöhle
17/23 - Das dritte Ei lag am 3. April im Nest.
Turmfalke schaut ins Nest und die Kamera.
18/23 - „Schau mir in die Augen, Kleines!“
Zwei Eier in einer Bruthöhle, daneben ein Falke
19/23 - Am 31. März lag Ei Nummer zwei in der Bruthöhle.
Zwei rötlich gefärbte Eier in einer Bruthöhle
20/23 - Zwei Eier im Nest.
Braunes Ei im Nest eines Turmfalken-Paares.
21/23 - Überraschungsei am 30. März: So früh wie nie legte das Turmfalken-Weibchen vom Umweltministerium das erste Ei der Brutsaison.
Brütendes Falken-Weibchen
22/23 - Bruthöhle bezogen
Falke in seiner Bruthöhle
23/23 - Letzte März-Woche: Warten auf das erste Ei.

Stammgäste in der Gebäude-Fassade

Seit vielen Jahren ziehen Turmfalken (Falco tinnunculus) im Gebäude des Thüringer Umweltministeriums in Erfurt ihre Jungen groß. Unser Turmfalkenpaar ist jedoch nur von Frühling bis Herbst hier zu beobachten. In der übrigen Zeit "verstreichen" die Vögel in andere Gebiete. Die Turmfalken sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die gleichen Tiere wie in den Vorjahren, denn ein Turmfalkenpaar bleibt ein ganzes Leben lang zusammen.

Am 30. März, und damit ungewöhnlich früh, hat das Turmfalkenweibchen das erste Ei der Saison 2020 gelegt. Im Vorjahr lag das erste Ei am 30. April im Nest, 5 weitere folgten.

Das Ausbrüten der Eier übernimmt in der überwiegenden Zeit das Weibchen. Das Männchen sitzt nur gelegentlich auf dem Nest und versorgt ansonsten das Weibchen während des Brütens mit Nahrung. Die Jungen schlüpfen nach rund 4 Wochen.

Lebensraum

Die Turmfalken sind die in Mitteleuropa am häufigsten vorkommende Falkenart. Sie sind sowohl in naturnahen ländlichen Gebieten, als auch in den Städten zu finden. Turmfalken sind von Natur aus überwiegend Felsenbrüter. In menschlichen Siedlungen werden als Nistplätze auch Nischen und Hohlräume in oberen Stockwerken von Gebäuden angenommen. Die häufig genutzten Brutplätze an Kirchtürmen gaben den Turmfalken ihren deutschen Namen. Der Turmfalke ist auf der nördlichen Erdhalbkugel fast im gesamten eurasischen und nordafrikanischen Raum verbreitet, wobei fasst alle Klimazonen besiedelt werden. In den verschiedenen Regionen des Verbreitungsgebietes haben sich zum Teil Unterarten gebildet.

Turmfalken in Thüringen

In Thüringen gibt es nach Angaben der Staatlichen Vogelschutzwarte Seebach 2.700 - 3.500 Brutpaare. Für Deutschland werden etwa 43.000 - 65.000 Brutpaare angenommen.

Lebensweise

Das Überwintern der Turmfalken hängt vom Nahrungsangebot in ihren Brutgebieten ab. So ist ein Zurücklegen weiter Strecken (Zugvögel) ebenso möglich, wie ein Überwintern in kurzer Distanz zum Brutort (Strichvögel) oder sogar ein ganzjähriges Verbleiben im angestammten Lebensraum (Standvögel). Durch den charakteristischen Rüttelflug sind die Turmfalken gut zu beobachten. Der Turmfalke "steht" dabei längere Zeit über einem bestimmten Ort in der Luft, an dem er Nahrung vermutet.

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