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Hitze

Ver­dorrte Felder, austrocknende Flüsse und brennende Wälder weit über dem Polarkreis. Mit den Launen des Wetters lassen sich die Extreme nicht mehr erklären. Der Klimawandel ist da und für jeden spürbar. Deutschland gehört zu den 25 Ländern, die bis heute am stärksten von den Folgen des Klima­wandels betroffen sind. Die Jahresmitteltemperatur steigt. Dies bringt auch zunehmende Extremtemperaturen in Form von Hitze mit sich. 

Hitzeentwicklung in Thüringen

Mittlere Jahrestemperatur

Im 30-jährigen Mittel von 1991-2020 lag die Temperatur mit 8,7 °C um 1,1 Grad höher als noch in der Periode 1961-1990 (7,6 °C). Das Jahresmittel der Lufttemperatur ist im Flächenmittel für Thüringen im gesamten bisherigen Messzeitraum von 1881 bis 2020 statistisch gesichert um 1,5 °C angestiegen.
 

Sonnenschein

Das bedeutet bis Anfang der 1980er Jahre nahmen die Sonnenscheinstunden eher ab, danach zu. Es ist also in den letzten vier Jahrzehnten in Thüringen insgesamt immer sonniger geworden (statistisch signifikant).

Hitze

Ein „Heißer Tag“ ist die meteorologisch-klimatologische Bezeichnung für einen Tag, an dem die Tageshöchsttemperatur in zwei Metern Höhe über dem Erdboden den Wert von 30,0 °C erreicht oder überschreitet. In einer Tropennacht wird die Temperatur von 20 °C nicht unterschritten.

Im Landesmittel hat sich die Anzahl der Heißen Tage zwischen der Periode 1961-1990 und der Periode 1991-2020 von 3,8 auf 8,3 Tage deutlich erhöht. Im Jahr 2018 gab es im Thüringen-Mittel erstmals etwas mehr als 20 Heiße Tage und damit mehr als im sogenannten „Jahrhundertsommer“ im Jahr 2003.

Juni 2022

Mit nur 22,6 Millimeter Niederschlag im Flächenmittel war der Freistaat im Juni Deutschlands trockenstes Bundesland. Gleichzeitig war der Juni im Freistaat aber auch um 3,5 Grad gegenüber dem Mittelwert der Vergleichsperiode für langfristigen Klimawandel von 1961-1990 zu warm. Dazu kommen noch 285 Sonnenstunden. Normal wären im Juni 194 Stunden gewesen.

Bei Kombination von Hitze und Trockenheit war es sogar der extremste Juni der letzten 142 Jahre.

Im Zeitraum vom 18. bis 19. Juni wurden Deutschland und Mitteleuropa von einer intensiven Hitzewelle erfasst. In Deutschland wurden großflächig Temperaturen über 35 Grad Celsius, in Thüringen bis knapp unter 38 Grad Celsius registriert (DWD 2022c).

An der Klimastation des DWD in Jena (155 m. ü. NN) gab es im Juni diesen Jahres 23 Sommertage (Tageshöchsttemperatur von mindestens 25 Grad Ceslius). Der Mittelwert der Vergleichsperiode 1961-1990 liegt hier bei 9,7 Sommertagen. Von diesen 23 Sommertagen fallen zudem sechs Tage in die Kategorie „Heiße Tage“ (Tageshöchsttemperatur von 30 Grad Celsius und höher).

Juli 2022

In Rudolstadt ist mit 40,1 Grad der Thüringer Temperaturrekord gebrochen worden. Damit war die Stadt erneut der heißeste Ort in Mitteldeutschland.

Hitze-Maßnahmen-Toolbox

  1. Ziel: Kommunen sollen befähigt werden, Hitzeanpassungsmaßnahmen zu initiieren, und angeleitet werden, Hitzeaktionspläne zu erstellen.

  2. Sie richtet sich an Fachpersonen und Behörden, die zum Schutz der Bevölkerung vor Hitze beitragen.

  3. Die Hitze-Maßnahmen-Toolbox für Thüringer Kommunen soll aus dem erfolgreich etablierten Modell der Schweiz abgeleitet werden.

  4. Sie zeigt Handlungsoptionen in Form eines Maßnahmenkatalogs, zur Vorbeugung von hitzebedingten Gesundheitsproblemen auf, sensibilisiert für den Zusammenhang von Klimawandel und Gesundheit, enthält viele konkrete Tipps und macht sichtbar, was andere Akteure bereits umgesetzt haben.

  5. Anleitung zu Hitzeaktionsplänen

  6. In der Hitze-Maßnahmen-Toolbox werden Maßnahmen auf drei Ebenen dargestellt:

Ebene A:  Kurzfristige Bildung und Informationen an die Bevölkerung und Fachpersonen über Gesundheitsrisiken von Hitze.

  • Verteilung von Informationsmaterial: Sensibilisierung Gesundheitssystem, Sozialsystem und Bevölkerung
  • Aus-und Weiterbildung im Gesundheitswesen

Ebene B:  Spezielle zeitnahe Maßnahmen während einer akuten Hitzewelle.

  • Hitzefrühwarnsystem (DWD) und Kommunikation der Hitzewarnung
  • Verteilen von Trinkwasser an öffentlichen Orten und in öffentlichen Verkehrsmitteln (Trinkbrunnen)
  • Auflistung Kühler Orte
  • Monitoring Morbiditäts-und Mortalitätsgeschehen

Ebene C:  Langfristige Anpassungsmaßnahmen an die zunehmende Hitzebelastung.

  • Einbettung von Hitzeschutzmaßnahmen und Hitzeaktionspläne in Strategien zur Anpassung an den Klimawandel
  • Städteplanerische Maßnahmen zur Reduktion von Hitzestau und Wärmeinseln
  • Nutzen von Synergien bei Klimaschutz und Anpassung: Dämmung, Verschattung, Baumpflanzungen

Hitzeaktionspläne

Das Ziel eines landesweiten Hitzeaktionsplans für Thüringen ist es, die vielen, bereits bestehenden Bausteine zur Hitzeanpassung in Thüringen zu bündeln, in einen logischen Zusammenhang zu bringen und zielgerichtet weiter zu entwickeln.

  • Hitzeaktionspläne sind ein relevantes, machbares und wirksames Instrument zur Bekämpfung gesundheitlicher Folgen von Hitzeextremen, die als eine Auswirkung des Klimawandels zukünftig häufiger auftreten werden.
  • Länder und Kommunen sollten daher Hitzeaktionspläne implementieren, die die Kernelemente der Empfehlungen der Bund/Länder-Arbeitsgruppe „Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ (GAK) und die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgreifen und sich auf vulnerable Bevölkerungsgruppen fokussieren.

Relevant ist die Differenzierung zwischen den drei Strategien:

(1) Risikokommunikation an die Bevölkerung und an Hilfesysteme,

(2) Management von Akutereignissen für vulnerable Bevölkerungsgruppen sowie

(3) langfristig wirksame Maßnahmen zum Schutz vor Hitzeextremen.

 

Hitze ist ein relevantes Gesundheitsproblem

  • Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts wird für Deutschland eine Verdreifachung der Zahl der jährlichen Hitzewellentage auf fast 40 Tage erwartet
  • In Portugal gab es letzte Woche bereits über 1000 Tote in Folge von Hitze. Im Jahrhundertsommer 2003 wurden ca. 45.000 zusätzliche Todesfälle verzeichnet (7.295 in Deutschland)

Empfehlungen:

  1. Die Bundesregierung hat diese Herausforderung erkannt und das Thema „Menschliche Gesundheit“ als eines von 13 Handlungsfeldern in der 2008 verabschiedeten „Deutschen Anpassungsstrategie“
  2. Im Aktionsplan II der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel/DAS (BMU 2016) wurde von der Bundesregierung angeregt zu prüfen, ob die Länder Hitzeaktionspläne erarbeiten können.
  3. Mit den Empfehlungen der Bund/Länder Ad-hoc Arbeitsgruppe ‚Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels (GAK)‘ von 2017 existiert ein parteiübergreifendes Dokument zu Hitzeaktionsplänen
  4. Die GAK folgt dem 2008 ausgesprochenen Rat der WHO Europa zur Entwicklung von Hitzeaktionsplänen
  5. Rahmen ihrer 93. Konferenz sprachen sich die Gesundheitsminister*innen der Länder am 1.10.2020 für die Erstellung von kommunalen Hitzeaktionsplänen innerhalb eines 5-Jahreszeitraums aus (GMK 2020).

Internationale Hitzeaktionspläne

  • Frankreich, Italien und Spanien jeweils einen nationalen Hitzeaktionsplan, der regional oder kommunal angepasst wird
  • nationalen Aktionspläne regeln übergeordnet u.a. das Warnsystem und epidemiologische Überwachungssysteme der Sterblichkeit bzw. Krankheitslast während des Sommers.
  • Nationale Hitzeaktionspläne umfassen meist keine langfristigen Maßnahmen zur Reduktion der Hitze in der Stadt. Sie fokussieren sich auf das Warnsystem, die Risikokommunikation und das Management von Akutsituationen.

Deutschland:

  • In Deutschland sind einige Städte auf dem Weg einen Hitzeaktionsplan zu entwickeln.
    • Erfurt, Potsdam
  • Planungen für einen Hitzeaktionsplan in Klimaanpassungskonzepten, Beschluss zur Implementierung im Stadtrat gefasst, wiederum andere bereits einen Plan verabschiedet.
    • Mannheim
    • Köln
    • Ludwigshafen
    • Worms
    • Offenbach
  • In Deutschland resultieren entsprechende Projekte eher aus der Anpassungsstrategie an den Klimawandel/DAS (BMU 2016).
  • Die Zuständigkeit für den Klimawandel wird zunächst bei den Umweltbehörden gesehen, wird jedoch innerhalb der Länder individuell geregelt.
  • Erst nach und nach werden die Gesundheitsressorts aufmerksam.
  • In Thüringen fällt diese Aufgabe laut IMPAKT II dem Gesundheitsministerium zu. Seit 2012 ist Hitzeanpassung im IMPAKT I verortet, seit 2017 die Notwendigkeit eines Hitzeaktionsplans im IMPAKT II.
  • In der bisherigen Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz vor Hitze werden vor allem Strategien der langfristigen Anpassung verfolgt, um die sich bestenfalls Klimaanpassungsmanagern kümmern sollten. Vielen Ansätzen in Deutschland fehlen bislang Strategien des Managements von Akutereignissen. Die notwendige Zusammenführung von langfristigen Strategien mit dem Management von Akutereignissen spricht für eine behördenübergeordnete Zuständigkeit.

Fragen & Antworten zum Thema Hitze

    • Das Jahresmittel der Lufttemperatur ist im Flächenmittel für Thüringen im gesamten bisherigen Messzeitraum von 1881 bis 2020 statistisch gesichert um 1,5°C angestiegen.
    • Im Landesmittel hat sich die Anzahl der heißen Tage zwischen der Periode 1961-1990 und der Periode 1991-2020 von 3,8 auf 8,3 Tage deutlich erhöht
    • Es ist also in den letzten vier Jahrzehnten in Thüringen insgesamt immer sonniger geworden
    • Bei Kombination von Hitze und Trockenheit war der Juni 2022 in Thüringen sogar der extremste der letzten 142 Jahre.
    • Besonders Hitzeperioden von 3-5 Tagen stellen eine große Herausforderung dar. Städte heizen sich auf, in der Nacht erfolgt wenig Abkühlung (Tropennächte Temp>20°)
    • Durch extreme Hitze sind Alte, Kranke, Kleinkinder, Schwangere, Säuglinge, Menschen die im Freien arbeiten gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, die Sterblichkeit in den Sommermonaten steigt.
    • Städte durch den Effekt der StädtischenHitzeinsel
    • Ungünstige Demographische Entwicklung in Thüringen
    • Friederike Otto [Leitautorin des Sechsten Sachstandsberichtes des IPCCs sowie des 2022 erscheinenden Syntheseberichtes des IPCCs]: „Bei Hitze zeigen wirklich alle Stränge der Beweisführung in dieselbe Richtung. In einer Welt, deren Atmosphäre mehr Treibhausgase enthält, wird es insgesamt wärmer.“
    • Jede einzelne Hitzewelle ist mittlerweile wahrscheinlicher und heißer, als sie es ohne Klimawandel gewesen wäre
    • Gerade in Europa ist der Einfluss des Klimawandels auf Sommerhitze besonders stark. Die Hitzewelle 2019 in Toulouse zum Beispiel wäre ohne Klimawandel um 4 Grad kälter gewesen
    • Hitzewellen über Europa haben drei- bis viermal schneller zugenommen als in den übrigen nördlichen mittleren Breitengraden
    • Keine, aber Erfurt arbeitet derzeit an einem
    • Es bestehen Klimaanpassungskonzepte, Klimaschutzkonzepte und Strategien in denen Maßnahmen zur Hitzeanpassung enthalten sind. Z.B. in Jena, Ilm-Kreis, Gera, Weimar
    • Z.B. Spanien, Italien, Frankreich, Schweiz
    • In Frankreich gibt es seit der Hitzewelle von 2003 ein Register, in denen Menschen über 65 Jahre, die allein leben sowie Menschen mit Behinderungen gelistet sind. Diese werden bei Hitzewellen von sozialen Diensten angerufen und nach ihrem Wohlbefinden gefragt.
    • In Thüringer Kommunen gibt es bereits Maßnahmen, die Hitzeereignissen entgegenwirken.
    • Diese werden über die Klima Invest Richtlinie gefördert, vor allem: Verschattung/Sonnenschutz und Begrünung.
    • Maßnahmen sind nicht in ein ganzheitliches Konzept eingebunden und werden daher nicht koordinier.
    • 2003 und 2018 gelten eher als „Einzelereignisse“. Mittlerweile liegen Kommunen in Thüringen mit dem Klimaleitfaden und ReKIS Kommunal [Regionales Klimainformationssystem] Instrumente vor mit denen Betroffenheit identifiziert werden kann.
    • Die Bundesregierung hat diese Herausforderung erkannt und das Thema „Menschliche Gesundheit“ als eines von 13 Handlungsfeldern in der 2008 verabschiedeten „Deutschen Anpassungsstrategie“
    • DAS 2016 wurde die Notwendigkeit aufgezeigt, auch in Deutschland Hitzeaktionspläne zur Vorbereitung auf Hitzeereignisse zu erarbeiten
    • Ad-hoc Arbeitsgruppe „Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ (GAK) erarbeitete 2016 im Auftrag der Umweltministerkonferenz und auf Basis der WHO-Leitlinien entsprechende „Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit“, die 2017 publiziert wurden.
    • Gesundheitsminister unterstreichen Beschluss der 93. GMK 2020. Demnach sollen die Handlungsempfehlungen als Grundlage genutzt werden, um in den nächsten fünf Jahren flächendeckend Hitzeaktionspläne zu erstellen
    • Die Bundesregierung verweist auf die Kommunen. Nach der Verfassung sei das Thema Hitzeschutz und Hitzevorsorge "vor allem eine Aufgabe der Kommunen"
    • Aufgrund unterschiedlicher kommunaler Gegebenheiten und Strukturen sind kommunale Hitzeaktionspläne am effektivsten.
    • Gerade hinsichtlich von Hitzeschutzmaßnahmen komme es oft auf Netzwerke und Strukturen an, die es bereits vor Ort gibt. Hitzeschutzregister nach dem Vorbild Frankreichs müsste lokal organisiert und durchgeführt werden.
    • Entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip liegt das Erstellen von Hitzeaktionsplänen primär in der Hand der Kommunen und betroffenen Institute und soll „unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten und Spezifika“ erfolgen.
    • Gesundheitsminister unterstreichen Beschluss der 93. GMK 2020. Demnach sollen die Handlungsempfehlungen als Grundlage genutzt werden, um in den nächsten fünf Jahren flächendeckend Hitzeaktionspläne zu erstellen
    • Durch weiter zunehmende Hitzewellen und Extremtemperaturen ist jede Kommune gut beraten, Vorsorge zu Hitzeereignissen zu treffen.
    • Bund
      • Städte, Landkreise und Gemeinden erhalten über die Deutsche Anpassungsstrategie Fördermittel aus dem Programm "Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel". Gefördert wird die Erstellung und Umsetzung kommunaler Klimaanpassungskonzepte durch Klimaanpassungsmanager*innen sowie innovative Modellprojekte für die Klimawandelanpassung.
      • Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen
      • Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel als Beitrag zur klimagerechten Stadtentwicklung (176 Millionen Euro für Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel in Kommunen)
    • Thüringen
      • Klima Invest fördert:
        • die Umsetzung von Hitzeaktionsplänen und den daraus mündenden Maßnahmenkatalogen
        • Klimaanpassungsmanager
        • Gebäudeverschattung, passive Kühlung von Gebäuden
        • Dach-, Fassaden- und Straßenbegrünung zur Reduzierung von Wärmeinseln
    • Durch Bündelung von Informationen und Maßnahmen, Beispielen und Anwendungsmöglichkeiten werden Kommunen zur Anpassung an Hitze befähigt.
    • Informationen zum Zusammenhang Hitze und Gesundheit
    • Maßnahmenkatalog zur Hitzeanpassung auf 3 Ebenen:
       
      • Ebene A:        KurzfristigeBildung und Informationen an die Bevölkerung und Fachpersonen über Gesundheitsrisiken von Hitze.
        • Verteilung von Informationsmaterial: Sensibilisierung Gesundheitssystem, Sozialsystem und Bevölkerung
        • Aus-und Weiterbildung im Gesundheitswesen
           
      • Ebene B:        Spezielle zeitnahe Maßnahmen während einer akuten Hitzewelle.
        • Hitzefrühwarnsystem und Kommunikation der Hitzewarnung
        • Verteilen von Trinkwasser an öffentlichen Orten und in öffentlichen Verkehrsmitteln (Trinkbrunnen)
        • Monitoring Morbiditäts-und Mortalitätsgeschehen
      • Ebene C:        Langfristige Anpassungsmaßnahmen an die zunehmende Hitzebelastung.
        • Einbettung von Hitzeschutzmaßnahmen und Hitzeaktionspläne in Strategien zur Anpassung an den Klimawandel
        • Städteplanerische Maßnahmen zur Reduktion von Hitzestau und Wärmeinseln
        • Klimaschutz
    • Anleitung zu Hitzeaktionsplänen
    • Anpassungsmaßnahmen und Konzepte können über Klima Invest gefördert werden. (Maßnahmen werden im Einzelfall geprüft)
    • Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen
    • Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (Deutsche Anpassungsstrategie DAS)
    • Als eines der ersten Bundesländer stellt TH eine landesweite, strategische Vorsorge­planung für den Umgang mit den Klimafolgen wie Dürre, Niedrigwasser und Wasser­mangel vor
    • Die Niedrigwasserstrategie bildet die Planungsgrundlage für die zukünftige Umsetzung von trockenheitsbezogenen, wasserwirtschaftlichen Klimaanpassungsmaß­nahmen in Thüringen
    • Für die Wasserbehörden und betroffenen Akteure (TFW, WV) wird aufgezeigt, wie ein Wassermengenmanagement aufgebaut werden soll
    • Öffentliche Trinkwasserversorgung ist in TH derzeit und in naher Zukunft grundsätzlich gesichert
    • Mit zunehmender Verdunstung und Austrocknung schwinden die Wasserdargebote als Boden-, Grund- und Oberflächenwasser
    • Die natürlichen Wasserressourcen werden zukünftig auch im sonst wasserreichen Thü­ringen phasenweise begrenzt sein
    • Dürre wird zu keiner landesweiten Problemlage führen und die Versorgung mit Trink­wasser ist gesichert à allerdings werden immer häufiger regional begrenzte und saiso­nale Engpässe auftreten, die lokal erhebliche Auswirkungen und Anpassungsbedarfe erwarten lassen
    • Auf einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen sollte generell geachtet werden.

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