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Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Die Abfallwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Ursprünglich stand der Aspekt der Abfallbeseitigung im Vordergrund. Inzwischen geht es vor allem darum, Abfälle zu vermeiden und nicht vermeidbare Abfälle vorrangig wieder zu verwenden oder zu recyceln. Einige Sekundärrohstoffe, wie zum Beispiel Stahl, Metalle, Glas, Papier und Altöl ersetzen bereits seit langem Primärrohstoffe, indem sie ‚im Kreislauf geführt‘ werden. Deshalb wird in Fachkreisen heute der Begriff „Kreislaufwirtschaft“ an Stelle von „Abfallwirtschaft“ verwendet.

Auch mit dieser Fokussierung gibt es Abfälle, die wegen ihrer Beschaffenheit einer Verwertung nicht oder nur bedingt zugänglich sind. Für diese Abfälle bestehen in einer modernen Abfallwirtschaft Möglichkeiten, um sie unter Nutzung der enthaltenen Energie umweltverträglich zu beseitigen (zum Beispiel Hausmüll / Restmüll) oder über eine direkte Deponierung aus dem Kreislauf aus zu schleusen (zum Beispiel Rückstände aus der Abfallverbrennung oder Asbest).

Rechtliche Grundlage der Abfallwirtschaft in Thüringen bilden verschiedene Gesetze: Das Thüringer Ausführungsgesetz zum Kreislaufwirtschaftsgesetz, das Kreislaufwirtschaftsgesetz des Bundes und die europäische Abfallrahmenrichtlinie.

Themenübersicht

Adressen & Ansprechpartner

Hier erfahren Sie, wie die Abfallwirtschaft in Thüringen organisiert ist, wer für die Abfallentsorgung und deren Kontrolle zuständig ist und an wen Sie sich wenden können, wenn Sie Fragen zur Entsorgung bestimmter Abfälle haben oder zum Beispiel unzulässige Abfallablagerungen melden wollen.

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Abfallströme

Kann man das noch benutzen oder muss das weg? Und wenn es weg muss: wie und wohin? Für ausgewählte Abfälle, wie zum Beispiel Verpackungen und Kunststoffe, Gipskartonplatten, Altmedikamente und einiges mehr, finden Sie hier Antworten auf diese Fragen.

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Abfallvermeidung

Unter der Abfallvermeidung sind Maßnahmen und Verhaltensweisen zu verstehen, die dazu führen, dass Abfälle gar nicht erst entstehen. Abfallvermeidungsmaßnahmen führen somit zu einem geringeren Abfallaufkommen.

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Abfallbilanz & Planung

In den jährlichen Abfallbilanzen stellen die Kommunen dar, welche Abfälle ihnen in welchen Mengen überlassen wurden, woher sie kamen und wie sie entsorgt wurden. Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) wertet die kommunalen Abfallbilanzen aus und erstellt daraus die jährliche Abfallbilanz für Thüringen. Die Abfallbilanzen sind eine wichtige Grundlage für die Landesabfallwirtschaftsplanung.

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Anzeige- & Erlaubnispflichten

Sammler, Beförderer, Händler und Makler von Abfällen sind verpflichtet, ihre Tätigkeit anzuzeigen. Dies kann auch auf elektronischem Weg geschehen.

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Entsorgungsfachbetriebe

Betriebe der Abfallwirtschaft können die Qualität ihrer Tätigkeit dadurch dokumentieren, dass sie sich als Entsorgungsfachbetrieb zertifizieren lassen. Die Zertifizierung setzt voraus, dass der Betrieb bestimmte Standards einhält und wird regelmäßig überprüft. Im Gegenzug befreit die Zertifizierung den Entsorgungsfachbetrieb von bestimmten abfallrechtlichen Pflichten.

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Nachweis- & Registerpflichten

Die Erzeuger, Besitzer, Beförderer, Sammler und Entsorger gefährlicher Abfälle sind verpflichtet, die ordnungsgemäße Entsorgung der gefährlichen Abfälle nachzuweisen und ein Register über die entsorgten Abfälle zu führen. Den Registerpflichten unterliegen außerdem Händler und Makler gefährlicher Abfälle sowie Abfallentsorger allgemein. Private Haushalte sind von diesen Pflichten ausgenommen.                                                                                                                  

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Umweltfreundliche Beschaffung

Abfälle zu vermeiden und nicht vermeidbare Abfälle zu verwerten, kann Ressourcen schonen. Das setzt jedoch voraus, dass die Produkte, die in abfall- und schadstoffarmen Prozessen oder unter Einsatz von Abfällen hergestellt wurden, auch entsprechend nachgefragt werden. Öffentliche Einrichtungen können und sollen den Begriff „Ressourcenschonung“ mit Leben füllen, indem sie ihre Nachfragemacht dazu nutzen, umweltfreundlich zu beschaffen.                

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