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Der bereits vierte Termin der ThüringenTour „Miteinander reden“ führte Umweltministerin Siegesmund nach Nordhausen,

15.10.2020 · 18:30 Uhr · Herder-Gymnasium, Wiedigsburgstr. 7/8, 99734 Nordhausen

in die schöne Aula des Herder-Gymnasiums. Auch hier kamen wieder interessierte Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Interessens- und Altersgruppen zusammen, auch aus der Verwaltung, der Wirtschaft und Bürgerinitiativen und Vereinen.

Ministerin im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern
Publikum im Saale
Ministerin im Gespräch mit Gisela Hartmann
Gruppenbild mit Ministerin Siegesmund
Ministerin bei der Betriebsbesichtigung beim Gips-Unternehmen Casea
Mitarbeiter des Gips-Unternehmens Casea im Gespräch mit der Ministerin
Gruppenfoto mit Mitarbeitern des Gips-Unternehmens Casea und der Ministerin

Nachdem die Umweltministerin über Ihren Besuch beim Gips-Unternehmen Casea berichtet hatte, erwähnt sie noch die Vorbildlichkeit des Landkreises Nordhausen beim Thema E-Mobilität. Demnächst seien bald 6 Busse sauber und bequem im Nahverkehr unterwegs. Damit waren zwei Themen des Abends schon benannt, die auch später aufgegriffen wurden. Zusätzlich ging es um.

  • Eine mögliche Biosphärenregion Südharz/Kyffhäuser/Hohe Schrecke. Hier gab es nach positiver Resonanz aus dem Publikum den Hinweis, dass das Ministerium gerne beratend und unterstützend zur Seite steht, der geeinte Wunsch aber von der Region aus der Region an das UNESCO Komitee getragen werden müsste

  • Mehrfach wurde die Vernetzung des Nahverkehrs in der Harzregion, im Dreiländer-Eck mit Niedersachsen und Sachsen-Anhalt angesprochen. Diesen Ball nahm der anwesende Bürgermeister Nordhausens, Kai Buchmann, direkt auf.

  • Die unterschiedlichen Nutzungsbedürfnisse beim Stausee Kelbra wurden deutlich: Hochwasserschutz /Vogel (Kranich) Beobachtungen / Wassersport. Hier bat die Umweltministerin um Verständnis, dass alle drei Dinge in Einklang gebracht werden müssten. Landrat Jendricke erhoffte sich für die Zukunft mehr Transparenz durch die sachsen-anhaltinische Seite

  • Zur Debatte ein Atomendlager verwies die Ministerin auf den laufenden wissenschaftlichen Prozess, die Möglichkeiten der Bürger*innen-Informationsbeteiligung und erläuterte Kriterien, die für das Verfahren gelten werden

  • Zum Schluss wurde das Thema Gips noch intensiver: Da es um einen endlichen Rohstoff geht und den Erhalt der Naturschätze vor der Haustür, verwies der BUND vor Ort noch auf ein aktuelles Gutachten zu Gips-Recycling und Ersatzstoffe. Die Ministerin erläuterte, das beim Unternehmensbesuch bei Casea die Problematik angesprochen und verstanden wurde.

 

Schließlich nahmen wir von den Karteikarten noch diese Anstöße/Wünsche mit:

Nachhaltigkeit

Umsetzung der Fairen Kommunen/ Bildungslotsen BNE

 

Energiewende

Fotovoltaik auf öffentlichen Einrichtung

 

Naturschutz/Tourismus

Waldsterben im Umland / Förderprogramm für Wiederaufforstung

Renaturierung Gipsabbau

Finanzierung / Sanierung Naturschutzstation Numburg

veröffentlicht von: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

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