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Zur morgigen Kabinettsbefassung zum Thüringer Hochwasserschutz erklärt Umweltministerin Siegesmund:


„Mein großer Dank geht an die Einsatzkräfte von Wasser- und Feuerwehr, die Flussmeistereien und die Verantwortlichen für das Talsperren-Management. Ihr umsichtiges Handeln bereits weit vor Beginn der Schneeschmelze hat die relativ entspannte Lage vom Wochenende erst ermöglicht. Die Talsperren hatten genügend Stauraum, um das Schmelzwasser aufzunehmen.

Ministerin mir Broschüre in der Hand
Umweltministerin Anja Siegesmund bei der Präsentation des 1. Landesprogramms Hochwasserschutz im Jahr 2016.

Die ungewöhnlich großen Schneemengen, kombiniert mit Temperaturen im zweistelligen Bereich, haben uns alle früh wach und einsatzbereit gemacht.  Und es hat sich gezeigt: Es war richtig, mit der Novelle des Thüringer Wassergesetzes in 2019 die Steuerung der Talsperren ins Umwelt-Landesamt nach Jena zu holen. Hier haben unsere Experten die Hochwasserlage in ganz Thüringen im Blick und können schnell reagier

Die vergangenen Tage haben auch gezeigt, wie wichtig eine kontinuierliche Finanzierung des Hochwasserschutzes auch in den kommenden Jahren ist. Mit dem zweiten Landesprogramm für mehr Hochwasserschutz wollen wir von 2022 bis 2027 rund 400 Millionen investieren, davon sollen 80.000 Menschen profitieren. Diese Finanzierung müssen wir verlässlich hinbekommen, dafür werbe ich ausdrücklich. Denn damit helfen wir auch den Kommunen bei der Organisation ihres Wasserwehrdienstes, sei es durch Übertragung der Aufgabe auf die Feuerwehr oder die Bildung einer ergänzenden Wasserwehr. Eine gut organisierte örtliche Gefahrenabwehr zur Bewältigung eines Hochwassers ist elementar.

Ich werde dazu auch mit dem Innenminister erörtern, wie wir das Thema ‚Wasserwehr‘ noch breiter in die Fläche tragen. Insbesondere ist es mir wichtig, dass wir gemeinsam ein Hochwasserkompetenzzentrum an die Feuerwehrschule in Bad Köstritz andocken, in dem Schulungen für die Einsatzkräfte ausweiten können , samt eines Übungsdeiches.“

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