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Umweltstaatssekretär Möller zur aktuellen Meldung der Bundesgesellschaft für Endlagersuche (BGE) über „Gebiete zur Methodenentwicklung“


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, zur aktuellen Meldung der Bundesgesellschaft für Endlagersuche (BGE) über „Gebiete zur Methodenentwicklung“ erklärt Umweltstaatssekretär Olaf Möller: „Für einen Erfolg des langen Weges auf der bundesweiten Suche nach einem Atom-Endlagerstandort ist es zwingend erforderlich ist, dass der Endlagersuchprozess ergebnisoffen und transparent ist.

Die vier Gebiete zur Methodenentwicklung.

Wir respektieren das Prinzip der weißen Landkarte fordern aber ein transparentes Verfahren nach klar definierten Kriterien und unter Beteiligung der Öffentlichkeit. Ich hätte mir gewünscht, dass die Bundesgesellschaft neue Zwischenschritte nicht nur per Pressemitteilung verkündet, sondern alle Fachleute der Länder, hier also TLUBN  und Umweltministerium, frühzeitig einbindet. Transparenz beginnt schon hier - und ich bin mir sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger in Thüringen die weiteren Informations- und Beteiligungsangeboten des Bundes rege wahrnehmen werden.“

Darin betont die BGE, dass  ein Gebiet zur Methodenentwicklung nicht besser oder schlechter geeignet sei  als andere Gebiete. Sie dienten in dieser Phase des Verfahrens lediglich zur Entwicklung von Methoden für die weitere Eingrenzung der Flächen aller 90 Teilgebiete Diese Methoden-Teilgebiete seien sehr unterschiedlich und deckten alle für die Endlagerung in Frage kommenden Wirtsgesteine Salz, Ton und Kristallin ab. Ziel der BGE sei es, mit Hilfe der Daten aus den Gebieten zur Methodenentwicklung im Frühjahr 2022 ein vorläufiges Konzept öffentlich zur Diskussion zu stellen. Es blieben alle 90 Teilgebiete weiter im Verfahren und würden nach und nach mit diesen neuen Methoden bewertet.  

Die Meldung der BGE über Methodenentwicklung in Teilgebieten (u.a. mit Thüringen) finden Sie hier:

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