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Siegesmund: „Wir fördern bessere Gewässerqualität mit 1,2 Millionen Euro“ Wasserschutz: Neue Kläranlage Weißenborn geht in Betrieb


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

In der nordwestthüringischen Gemeinde Sonnenstein wird heute wir die neue Kläranlage Weißenborn offiziell in Betrieb genommen. Die Kläranlage fasst und reinigt das Abwasser von etwa 1600 Einwohnern.

Symbolbild

Der Wasser- und Abwasserzweckverband „Eichsfelder Kessel“ hat dafür rund 3,1 Millionen Euro investiert – das Umweltministerium unterstützt das Projekt mit 1,2 Millionen Euro.
 

Dazu erklärt Umweltministerin Siegesmund: „Die neue Kläranlage Weißenborn ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu sauberen Gewässern in Thüringen. Bis 2030 wollen wir über 90 Prozent der Thüringerinnen und Thüringer mit einem Anschluss an eine öffentliche Kläranlage unterstützen. Wir haben dazu im Jahr 2018 mit dem Gemeinde- und Städtebund Thüringen den Abwasserpakt geschlossen, um eine faire Finanzierung zu ermöglichen.“

Der Neubau der Kläranlage Weißenborn ist Bestandteil des Abwasserpaktes zwischen dem Thüringer Umweltministerium und dem Gemeinde- und Städtebund Thüringen. Es wird erwartet, dass die Kläranlage die Gewässerqualität der Geroder Eller und damit die Lebensgrundlage für Wasserorganismen in diesem Fluss künftig deutlich verbessert. Mit Inbetriebnahme nimmt die Anlage im ersten Schritt die häuslichen Abwässer aus Weißenborn-Lüderode auf. Ab 2026 werden zusätzlich die Haushalte der Ortschaft Jützenbach angeschlossen. Die in der Region vorhandenen mehr als 350 zum Teil veralteten Kleinkläranlagen können dadurch nach und nach außer Betrieb genommen und die Abwässer nach den neuesten Standards gereinigt werden.

 

Hintergrund:

Das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz hatte im Jahr 2018 im so genannten Abwasserpakt mit dem Gemeinde- und Städtebund Thüringen gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten vereinbart, um den Anschlussgrad an die öffentliche Abwasserentsorgung in Thüringen deutlich zu erhöhen. In Thüringen wird derzeit das Abwasser von ca. 83 Prozent der Thüringer Bevölkerung in kommunalen Kläranlagen behandelt. In Städten mit mehr als 10.000 Einwohner sogar bei 97 Prozent. Seit 2015 konnte der Anschlussgrad an kommunale Kläranlagen insgesamt um 5 Prozent erhöht werden.

 

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