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Siegesmund: „Bequem, umweltfreundlich, nah: Verkehrswende vor Ort braucht vielfältige Angebote“ Verkehrswende: Klimafreundliche Mobilität vor der Haustür | Wohnungsunternehmen startet e-Carsharing in Erfurt


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Eine vom Umweltministerium mit 5.800 EUR geförderte Mobilitätsstation mit Ladesäule geht heute in Erfurt in Betrieb. Dazu kommt ein batterieelektrisches Fahrzeug des DB-Carsharing-Anbieters Flinkster. Hinter dem neuen Angebot für seine Mieterinnen und Mieter am Berliner Platz steht das Wohnungsunternehmen TAG Wohnen.

Offizielle Vertreter mit Ministerin beim Banddurchtrennen als symbolischen Akt zur Einweihung einer Ladesäule
Nehmen die erste e-Carsharing-Station im Wohngebiet Berliner Platz in Betrieb (v.l.): Karel Schweng (SWE Energie), Laura Brianda (Deutsche Bahn Connect), Umweltministerin Anja Siegesmund und Claudia Hoyer (TAG Immobilien AG)

„So gelingt die Verkehrswende für mehr Klimaschutz. Mit attraktiven Angeboten direkt vor der Haustür machen wir klimafreundliche Mobilität für alle einfach und bequem nutzbar. Dazu kommt, dass Teilen besonders ressourcenschonend ist“, sagte Umweltministerin Anja Siegesmund bei der heutigen Inbetriebnahme in Erfurt. „Ich wünsche dem Angebot viele zufriedene Nutzerinnen und Nutzer. Denn dann soll das Modell auf andere Thüringer Regionen ausgeweitet werden“, so Siegesmund abschließend.

Claudia Hoyer, Vorstand TAG Immobilien AG: „Wen, wenn nicht unsere vielen Mieter*innen, betrifft die Verkehrswende. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Umweltministerium und unseren Partnern eines der aktuell wichtigsten Themen vorantreiben zu können. Unser Beitrag heißt Unterstützung vor Ort, Aufklärungsarbeit und vor allem die Bereitstellung einer passenden Infrastruktur. Hier sehen wir uns als großes Wohnungsunternehmen in der gesellschaftlichen Verantwortung.“

Mit der Inbetriebnahme startet auch ein Forschungsprojekt von Umweltministerium und Fachhochschule Erfurt. Dafür überreichte Umweltministerin Siegesmund einen symbolischen Förderbescheid über rd. 67.000 EUR an Studienleiter Prof. Wolfgang Rid.

Sein Team untersucht in den kommenden Monaten die Potenziale für neuartige, wohnstandortnahe Mobilitätsangebote. Ziel ist, Mobilitätsdienstleister und Wohnungsunternehmen für eine klimaverträgliche, sichere und gesunde Mobilität zu vernetzen.

Carsharing-Station am Berliner Platz mit E-Auto und Ladesäule

In der Prager Straße in Erfurt hat das Energieunternehmen der Stadtwerke Erfurt gemeinsam mit der TAG Wohnen eine E-Ladesäule für öffentliches sowie carsharing-gebundenes Laden aufgestellt. Das Thema Nachhaltigkeit in Form von Elektromobilität steht im Mittelpunkt.

An diesem Standort haben sich das Energieunternehmen und die TAG Wohnen gemeinsam mit ca. 7.000 Euro an der Gesamtinvestition der Ladesäule beteiligt. Die Ladesäule wurde zudem durch das Thüringer Umweltministerium aus „E-Mobil Invest“ mit rd. 5.800 Euro gefördert.

Die Deutsche Bahn Connect unterstützt die Planungen durch die Bereitstellung eines E-Carsharing-Fahrzeugs ab voraussichtlich Mitte Juli 2021.

Das Pilotprojekt von TAG Wohnen und Deutsche Bahn Connect, in dem die Bewohner vom Berliner Platz erstmalig eine digitale Mobilitätsanwendung beider Partner testen konnten, gibt nun den Anstoß für die weitergehende thüringenweite Potenzialanalyse des Thüringer Umweltministeriums und der Fachhochschule Erfurt, die im Herbst ausgerollt werden soll.

VCD und TAG Wohnen arbeiten in Sachen intelligente Mobilität am Wohnort zusammen

In 16 deutschen Städten betreibt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) das „Bundesweite Netzwerk Wohnen und Mobilität“. Er berät und moderiert gemeinsame Planungsprozesse von Kommunen, Mobilitätsdienstleistern und Wohnungsunternehmen, um intelligente, klimaverträgliche Mobilitätsangebote im Wohnquartier zu schaffen.

Der Umweltverband hat bereits viele Pilotprojekte begleitet und unterstützt auch die TAG Wohnen künftig bei der Planung und Umsetzung von Mobilitätskonzepten, die zu den Menschen in den Quartieren passen. Ziel ist es wirkungsvolle Anreize zu schaffen, um die Nutzung privater Autos zu minimieren und so positiv auf das Mobilitätsverhalten einzuwirken.

 

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