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Siegesmund: Es geht um Wandel als Chance – das findet breite Unterstützung Unternehmensnetzwerk Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen (NAT) wächst


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Der Fachbeirat des Thüringer Nachhaltigkeitsabkommens hat heute mehrere Firmen und Einrichtungen als neue Mitglieder des Thüringer Nachhaltigkeitsaufkommens aufgenommen. Mittlerweile gehören 643 Unternehmen zum Netzwerk.

Dazu erklärt Umweltministerin Anja Siegesmund: „Es geht um Wandel als Chance – das findet breite Unterstützung. Das wachsende Netzwerk ist wichtig für den Klimaschutz in Thüringen. Im NAT suchen und finden Unternehmen den Dialog mit Kammern, Verbänden und Landesregierung. Hier ist der Ort, um vorbildliche Innovationen für mehr Nachhaltigkeit zu präsentieren. Die Unternehmen machen viele kleine und große Schritte für mehr Energieeffizienz, Ressourcenschutz und Biodiversität: Das ist nicht nur gut für das Image, sondern spart langfristig Kosten und ist vor allem gut für Klima und Umwelt.“

Die neuen Mitglieder sind:

  • Bäckerei Bergmann & Sohn aus Frömmstedt, die u.a. auf den effizienten Einsatz von Energie und Material, regionalem Mehl, Obst und Getränken sowie klimaschonender Mobilität mit Hybridfahrzeugen, Elektro- und Lastenrädern für die Mitarbeitenden setzt. Zudem erzeugt die Bäckerei Energie aus einer eigenen Photovoltaikanlage, nutzt Abwärme effizient weiter und engagiert sich vielfältig gegen Lebensmittelverschwendung u.a. mit einer Filiale für Backwaren vom Vortag.
  • Glasmahl UG, Eisenach, die Bio-Gerichte im Pfandglas, als verpackungsfreies Catering oder Betriebsverpflegung anbietet.
     
  • Kumatec, Föritztal, die Vorreiter in der Wasserstoff-Technologie sind.
     
  • Werbeagentur Symposium, Jena, die u.a. auf die Verwendung von Gras- und Hanfpapieren auf Recylingbasis setzt.
     
  • Wildfarm Auengrund UG, bewirtschaftet 17 h, haben biozertifizierte Fleischvermarktung und betreiben Landschaftspflege.
     
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena, für Maßnahmen der Chancengleichheit von Frauen und Männern.
     
  • HFP Bandstahl GmbH, Bad Salzungen die eine umfassende Energieeffizienzstrategie am Produktionsstandort umsetzen.
     
  • ETM Engineering Technologie Marketing GmbH, Saalburg-Ebersdorf, die ihre Kunststoffherstellung (Luftführungssysteme im Automobilbau) durch wiederverwendbare Corona-Masken ergänzt haben.
     

Mit besonderen Leistungen hat sich zudem die DAKO-Ingenieurgesellschaft aus Jena zum zweiten Mal beworben und wurde erneut aufgenommen. Das Unternehmen setzt u.a. auf Energieeffizienz und eine Photovoltaikanlage und unterstützt die Ansiedlung verschiedener Tiere und Pflanzen auf dem Firmengelände beispielsweise mit einem Schlammbad als Nistmaterial für Schwalben und Wandbegrünungen als Lebensraum für kleinere Tiere.


Hintergrund:
Das Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen der Thüringer Landesregierung und der Thüringer Wirtschaft – eine Urkunde wird für nachweisbare, besondere und freiwillige Anstrengungen bei Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz verliehen.
Das NAT besteht seit 15 Jahren. Seit der Gründung haben die teilnehmenden Unternehmen über 2.400 Einzelmaßnahmen zur nachhaltigen Unternehmensführung umgesetzt. Das NAT ist damit das größte auf Freiwilligkeit basierende Netzwerke in der Thüringer Wirtschaft.

 

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