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Umweltministerin Siegesmund zur morgen in Montreal beginnenden Weltnaturkonferenz (UN-Biodiversitätskonferenz)


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Zur morgen im kanadischen Montreal beginnenden Weltnaturkonferenz (UN-Biodiversitätskonferenz) erklärt Umweltministerin Siegesmund: „An die Weltnaturkonferenz richten sich zu Recht hohe Erwartungen. Wir brauchen ein starkes Signal für den Richtungswechsel: weg von der Zerstörung der Lebensgrundlagen, hin zu mehr Artenschutz.

Wildkatze im Hainich © Thomas Stephan

Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist eine ebenso große Herausforderung wie der Klimaschutz.

Noch gelten rund 40 Prozent der Arten in Thüringen als gefährdet, wie zum Beispiel Feldhamster oder Ackerwildkräuter, aber auch so vertraute Vogelarten wie das Braunkehlchen - der Vogel des Jahres 2023. Gleichzeit sehen wir jedoch die Erfolge des Naturschutzes in Thüringen. So hat sich die Zahl der geschützten Lebensräume und Arten, die in einem günstigen Erhaltungszustand sind, in den letzten sechs Jahren erhöht. Es gibt Verbesserungen bei den Hochmooren und den Buchenwäldern. Diese sind als sensible Ökosysteme auch wichtige Klimaschützer. Es gibt erfreuliche Entwicklungen bei Arten wie der Wildkatze, dem Fischotter, dem Rotmilan, dem Uhu, dem Wanderfalken, dem Weiß- und Schwarzstorch. 

Unsere zwölf Natura 2000-Stationen sind unser dichtes Naturschutznetzwerk in Thüringen. Unsere heimatliche Natur bewahren wir auch mit  Förderprojekten wie Via Natura und Wettbewerben wie "Mehr Natur in Dorf und Stadt", mit 5 Prozent Waldwildnis und Urwaldpfaden, mit unseren Naturparken und dem Nationalpark Hainich, dem Nationalen Naturmonument Grünes Band, den Natur- und Landschaftsschutzgebieten sowie den Biosphärenregionen.“

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