Wettbewerb für neue Partnerstädte 2022 und 2023 gestartet Umweltministerin Anja Siegesmund eröffnet Klima-Pavillon in Nordhausen – Start mit Digitalangeboten


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Umweltministerin Anja Siegesmund hat heute in einer Digitalveranstaltung den Klima-Pavillon des Thüringer Umweltministeriums auf dem Blasii-Kirchplatz in Nordhausen eröffnet, die unter www.klima-pavillon.de live übertragen wird.

Ministerin hält den symbolischen Schlüssel in der Hand
fertiger Klima-Pavillon
Innenansicht von oben
Innenansicht des Klima-Pavillons

Gemeinsam mit Nordhausens Oberbürgermeister Buchmann, Prof. Dr. Sell, Geschäftsführer der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur, Prof. Wesselak von der Hochschule Nordhausen und dem Architekten Andreas Reich gab sie Einblicke in das Gebäude und aus Ausblicke auf das geplante Programm.

„Auch in diesen Tagen sind Klimaschutz und Nachhaltigkeit drängende Zukunftsthemen – die Klimakrise wartet nicht. Deshalb informieren wir mit unserem Klima-Pavillon auch in diesem Jahr, laden zum Diskutieren, Ideenentwickeln und Mitmachen ein. Ich freue mich, dass wir wieder viele tolle Veranstaltungen anbieten können und interessante Gäste empfangen, mit dabei sind u.a. Prof. Harald Lesch und Polarforscher Markus Rex und die Fachhochschule Nordhausen mit spannenden Ringvorlesungen. Wir starten in diesem Jahr mit digitalen Formaten und motivieren so gemeinsam mit vielen Vereinen, der Hochschule und Macherinnen und Machern für mehr Klimaschutz, bis wir auch wieder vor Ort Veranstaltungen anbieten können“, sagt Umweltministerin Anja Siegesmund.

Der Klima-Pavillon ist seit 2017 in wechselnden Städten Thüringens zentraler Anlaufpunkt rund um die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Verschiedene Vereine, Initiativen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Region, aber auch bewährte Formate der vergangenen Jahre füllen das Programm mit Workshops, Vorträgen und Ausstellungen.

Das Programm startet zunächst ausschließlich mit digitalen Veranstaltungen und wird jeweils an die aktuelle Pandemielage angepasst, u.a. mit entsprechenden Hygienekonzepten. Das Gebäude ist insbesondere zum Besuch der Bibliothek täglich von 10 – 20 Uhr unter Einhaltung von Personenzahl und Abstandsregeln.

„Unser Klima-Pavillon soll auch in den nächsten Jahren weiterreisen. Deshalb starten wir heute einen Standortwettbewerb für Kommunen: mit welchen Partnerstädten dürfen wir 2022 und 2023 gemeinsam für mehr Klimaschutz werben und einen spannenden Veranstaltungsort organisieren? Wir freuen uns auf ihre Bewerbungen“, lädt Umweltministerin Siegesmund zur Beteiligung ein.

Bis zum 31.05.2021 können sich Thüringer Kommunen mit einer Mindesteinwohnerzahl von 20.000 als Standort bewerben.

Mehr Informationen zum Klima-Pavillon, Details und Unterlagen zum Standortwettbewerb, alle Veranstaltungen, sowie Rückblicke auf die vergangenen Jahre und einen Blog finden Sie unter: www.klima-pavillon.de

 

Hintergrund:

Der Klima-Pavillon des Thüringer Umweltministeriums reist seit 2017 durch Thüringen: nach Stationen 2017 in Apolda und 2018 in Weimar und 2019 in Jena bot er 2020 in Gera ein vielfältiges Programm rund um die Themen Klimaschutz und Klimawandel, Erneuerbare Energien, Ressourcenschutz sowie klimafreundlichen Konsum und Mobilität. Besondere Programmpunkte laden in jedem Jahr ausdrücklich Kinder und Jugendliche zu Veranstaltungen ein. Darüber hinaus wird während der gesamten Zeit eine Dauerausstellung und eine interaktive “Klima-Rallye“ präsentiert. Das Programm wurde im vergangenen Jahr erstmals durch Online-Angebote ergänzt. Der Klima-Pavillon wird durch die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) betreut.

 

Zum Gebäude:

Der kuppelförmige Bau hat einen Durchmesser von 16 Metern und eine Höhe von 10 Metern. Seine äußere Form erinnert an die Erdkugel, die von einer Membran, ähnlich der Erdatmosphäre, umgeben wird. Die gesamte Bauweise des Klima-Pavillons ist auf eine flexible und nachhaltige Nutzung ausgelegt. Die verwendeten Materialien, wie unbehandelter Stahl, Buche und Lärche können zum Großteil am Ende wiederverwertet werden. Die Bauteile des Pavillons wurden zudem weitestgehend durch lokale Lieferanten gefertigt.

 

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