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Siegesmund: „Das Grüne Band ist ein besonderer Ort der Begegnung und Erinnerung“ Tag der Deutschen Einheit: Grünes Band ist Ort der Begegnung und Erinnerung


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Zum Tag der Deutschen Einheit am kommenden Sonntag erinnert Umweltministerin Siegesmund an das Nationale Naturmonument „Grünes Band“ in Thüringen und lädt zu Wanderungen vor Ort ein. Anregungen für Besuche und mehr Informationen zum Grünen Band finden Bürgerinnen und Bürger u.a. in einer Faltkarte zum Download.

Grünes Band bei Ifta im Herbst
Grünes Band bei Ifta im Herbst

Dazu erklärt Umweltministerin Anja Siegesmund: „Das Grüne Band ist ein besonderer Ort der Begegnung und Erinnerung. Wo jahrzehntelang Mauer und Sperranlagen die Landschaft, Familien und unser Land zerschnitten, ist heute eine einmalige Natur und Artenvielfalt. Mit dem besonderen Status als Nationales Naturmonument bewahren und entwickeln wir die Erinnerung und die Geschichte. Ich lade Sie ein, bei einer Wanderung oder dem Besuch der Grenzlandmuseen diese Verbindung selbst zu erleben.“

Thüringen hat mit 763 von insgesamt rund 1.400 Kilometern den größten Anteil am „Grünen Band“ in Deutschland. Die Schutzkategorie Nationales Naturmonument garantiert einen einheitlichen Schutz des Kernbereiches und stellt eine abgestimmte Entwicklung in der Region sicher. Zahlreiche in ihrem Bestand stark bedrohte oder seltene Tierarten, wie der Schwarzstorch und das Braunkehlchen, haben im Schatten des Kalten Krieges ein bedeutendes Rückzugsgebiet im Grünen Band gefunden. Seltene Pflanzen, die in anderen Teilen Deutschlands kaum noch vorkommen, wie das Helm-Knabenkraut, sind hier zu Hause.

Das Gesetz zum Nationalen Naturmonument wurde am 9. November 2018 im Landtag verabschiedet. Die Schutzkategorie wurde in Deutschland 2010 in Anlehnung an US-amerikanische Monumente wie Grand Canyon oder Devils Tower eingeführt. Sie soll Gebiete schützen, in denen besondere Natur- und Kulturwerte eng miteinander verbunden sind.

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