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Siegesmund: „Sonne auf dem Dach – Energie im Haus. Wir freuen uns auf unsere Solaranlage“ Sonnenstrom vom eigenen Dach: Umweltministerium bekommt Solar-Anlage


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Das Thüringer Umweltministerium bekommt Strom vom eigenen Dach. Noch bis Mitte des Monats wird das Gebäude eingerüstet, ab November werden die ersten Elemente der neuen Solar-Anlage befestigt.

Zur Jahreswende soll dann der Sonnenstrom vom Dach ins Haus fließen und zu einem Drittel den Strombedarf von rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern decken.

„Wir haben hier ein denkmalgeschütztes Haus, bei dem wir jetzt auch endlich loselegen können – für Klimaschutz, saubere Energie und Wertschöpfung. Überall in Thüringen gibt es noch viele freie Dächer, die für Sonnenergie bestens geeignet sind. Hier wird in den nächsten Jahren noch einiges passieren, um die Energiewende in Thüringen voran zu bringen, das Handwerk zu unterstützen und Energiekosten zu sparen. Ich freue mich über jeden selbst erzeugten Ökostrom aus der Region für die Region“, so Umweltministerin Anja Siegesmund.

Auf einer Gesamtfläche von über 500 Quadratmetern sind die Module angebracht und liefern bei guten Bedingungen eine Spitzenleistung von 98 Kilowatt. Über das gesamte Jahr rechnen die Planer mit einem Ertrag von 83.000 kWh. Rund 10 Prozent des Ertrags speist die Anlage ins öffentliche Stromnetz und steigert so den Ökostromanteil im Thüringer Strommix. Das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) investiert rund 400.000 EUR in die Anlage.

 

Hintergrund:

Das Land Thüringen ist Eigentümer von etwa 1.400 Gebäuden. Der Thüringer Landtag hat mit dem Beschluss „Photovoltaikanlagen für landeseigene Immobilien“ die Landesregierung aufgefordert, alle geeigneten Dächer landeseigener Immobilien mit Photovoltaikanlagen auszustatten und den Eigenverbrauch im Gebäude umzusetzen. In ganz Thüringen sorgen derzeit rund 38.000 PV-Anlagen (Stand: 06/2021; Quelle: ThEGA) für klimafreundlichen Strom. Die installierte Leistung liegt bei 1.934 Megawatt. Damit werden 16 Prozent des Thüringer Stromverbrauchs aus Sonnenenergie gewonnen.

Das Umweltministerium wurde 1929 als neuer Sitz der Oberpostdirektion Erfurt errichtet. Die Westfassade (zum Park) ist etwa 150 Meter lang. Der Hauptbau (mit den Solarpanels) etwa 80 Meter.

 

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