Umweltstaatssekretär Möller: „So gelingt die Energiewende - gemeinsam mit Unternehmen, Vereinen, Bürgerinnen und Bürgern“ Solar Invest: Hoher Bedarf an Fördermitteln für Sonnenenergie


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Die Nachfrage nach dem Landesförderprogramm für Photovoltaik „Solar Invest“ war 2020 deutlich höher als in den Vorjahren.

Seit dem Start von „Solar Invest“ im November 2016 gingen insgesamt bereits rund 4.000 Anträge ein, etwa 2/3 davon im laufenden Jahr (2.600). Die Fördermittel für dieses Jahr sind damit ausgeschöpft, die Thüringer Aufbaubank nimmt keine weiteren Anträge an.

Dazu erklärt Umweltstaatssekretär Olaf Möller: „Die hohe Nachfrage zeigt, wie gut unsere Solar-Förderung ankommt. So klappt die Energiewende -  gemeinsam mit Unternehmen, Vereinen, Bürgerinnen und Bürgern. Die Beteiligung an der Energiewende ist finanziell attraktiv, schützt das Klima und unterstützt das Thüringer Handwerk. Mit einer Fortsetzung der Solarförderung im Konjunkturpaket und im Haushalt 2021 wollen wir den Ausbau auch in den kommenden Jahren weiter unterstützen. Klimaschutz kann zum Konjunkturturbo werden.“

Förderungen in den kommenden Jahren wären möglich durch das Konjunkturpaket (15 Millionen Euro; vorbehaltlich eines Landtagsbeschlusses) und durch den Haushalt 2021 (4,35 Millionen Euro; vorbehaltlich eines Landtagsbeschlusses)

Weitere Zahlen zu Solar Invest:

  • Rund 90 Prozent der aktuellen Förderanträge (2.299) entfallen auf Kombilösungen aus PV-Anlage und Batteriespeicher. Rund 10% der Bauherren erweitern ihre bereits bestehende Solaranlage um einen Speicher und erhöhen damit ihren Eigenverbrauch.
  • Die Zahl der PV-Anlagen wuchs seit 2016 um 8.200 auf heute rund 35.000 Einheiten, die installierte Leistung wuchs um 662 MW auf heute 1.870 Megawatt. Für 2020 liegen rund 2.600 Förderanträge vor.

Das Thüringer Umweltministerium in den sozialen Netzwerken: