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Umwelt- und Energieministerin Siegesmund zum Abschluss der Bund-Länder-Umweltkonferenz in Goslar


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

In Goslar ging am heutigen Vormittag die Herbstkonferenz der Umweltministerinnen und Umweltminister zu Ende, u.a. mit Anträgen zur naturverträglichen Energiewende, zum Grünen Band, zur Niedrigwasservorsorge und zur Müllvermeidung bei Alttextilien.

Thüringens Umweltministerin sitzt in einem Konferenzraum und spricht zu den anderen Teilnehmenden.
Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund bei der Herbskonferenz der Umweltministerinnen und -minister in Goslar (Foto: © MU NDS / UMK)

TOP Klima- und Energiekrise gemeinsam bewältigen – durch beschleunigte Energiewende und ambitionierten Klimaschutz:

"Wir sind uns einig, dass die Energiewende in Deutschland mehr Tempo braucht. Die Bundesregierung hat dafür im Koalitionsvertrag einen Pakt zur Planungsbeschleunigung verankert, der eine personelle und technische Unterstützung der Länder vorsieht. Je schneller wir hier vorankommen, desto schneller machen wir uns unabhängig von fossilen Importen, stärken unsere regionale Wirtschaft und schützen unser Klima."

TOP Bewerbung Grünes Band Deutschland für die deutsche Vorschlagsliste zum UNESCO-Weltnaturerbe:

"Der nächste Schritt ist geschafft. Wenn als nächstes die Kultusministerinnen und -minister nachziehen, steht das Grüne Band auf der Vorschlagsliste Deutschlands für ein Weltnaturerbe. Wir haben aus Thüringen heraus mit dem Nationalen Naturmonument 2018 eine Bewegung ausgelöst, der sich Sachsen-Anhalt und Brandenburg schon angeschlossen haben. In Hessen läuft gerade das parlamentarische Verfahren für die Unterschutzstellung, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen haben entsprechende Pläne. Das Grüne Band ist eine grüne Lebenslinie mit erstaunlicher Artenvielfalt und eben auch Erinnerungsort und europäisches Friedenssymbol."

TOP Herausforderungen von Dürren und Trockenheit durch besseres Wassermanagement entgegentreten: 

„Wir erleben häufiger Extremwetter – Hochwasser und Starkregen ebenso wie Dürre und Trockenheit. Wir wissen, wie kostbar Wasser gerade in Trockenzeiten ist, für unsere Wälder, für die Landwirtschaft, für uns alle. Wir wollen die natürlichen Ressourcen des Grundwassers und der Gewässer besser schützen. In Zeiten von extremer Trockenheit wollen wir mehr Wasser in der Fläche und in unseren Gewässern zurückhalten und effizienter nutzen – das ist der Kern unseres Antrages. Deshalb schlagen wir Anpassungen im Wasserhaushaltsgesetz des Bundes vor."

TOP Regelungen zum nachhaltigen Umgang mit Alttextilien zum Schutz der Umwelt:

"Es gibt mittlerweile – bundesweit und auch in Thüringen – gute Möglichkeiten, Alttextilien sauber zu sortieren, weiterzuverwenden oder zu recyceln. Es darf uns nicht egal sein, dass viele unserer Alttextilien zum Teil illegal in Afrika und Südamerika entsorgt werden. So wird nicht nur dort die Umwelt verschmutzt, es werden hier auch kostbare Ressourcen verschwendet. Deshalb wollen wir wie bei den mittlerweile strengen Exportregeln für Kunststoffabfälle ebenso strengere Regeln für Alttextilien. Das langfristige Ziel ist dabei, Textilabfälle zunehmend innerhalb der EU weiterzuverwenden oder zu recyceln und diese nur noch in Qualitäten und Mengen zu exportieren, die für die Empfängerstaaten passen. Hier helfen auch verbindliche Recyclingquoten auf Bundes- und EU-Ebene."

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