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Naturnahes Wirtschaften im Saaletal: Umweltministerin Anja Siegesmund überreicht NAT-Urkunde an Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal

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Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund hat heute die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal für ihr langfristiges umweltfreundliches Wirtschaften ausgezeichnet. Das Unternehmen in Blankenstein erhält mit der fünften NAT-Urkunde den selten vergebenen Dauerstatus des Thüringer Nachhaltigkeitsabkommens.

Der Zellstoffproduzent setzt auf Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und die Einhaltung hoher Umwelt- und Energiestandards bei der Produktion.

„Immer mehr Thüringer Unternehmen erkennen, dass langfristiger  Erfolg und umweltfreundliches Wirtschaften Hand in Hand gehen. Der sparsame Umgang mit natürlichen Rohstoffen und die Umstellung auf saubere Energie schonen die Umwelt und sind einträglich für das Unternehmen“, sagte die Ministerin heute beim Unternehmensbesuch.

Die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal produziert Kraftzellstoff für die Papiertücher- und die Papierindustrie. Zweitprodukt ist die im Werk erzeugte „Grüne Energie“ einer Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage für die Produktion, Überschüsse speist das Unternehmen in das öffentliche Stromnetz ein.

Im Bereich der Energieeffizienz und der langfristigen Senkung des Energieverbrauchs in der Produktion hat der Zellstoffproduzent im Jahr 2012 ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 eingeführt.  

 

Hintergrund

Das Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen vereint 450 Thüringer Unternehmen, die mit 1.500 Projekten ökologische und soziale Maßstäbe setzen. Das NAT-Abkommen stellt eine freiwillige Vereinbarung zwischen dem Freistaat und der Thüringer Wirtschaft zu den Themen Klima- und Umweltschutz, Ressourcenschonung, Energieeffizienz und soziale Nachhaltigkeit dar.

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