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Siegesmund: „Landkreise entwickeln Ideen zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele“ Nachhaltigkeit: Trinkwasserbrunnen für Schulen im Kyffhäuserkreis


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Umweltministerin Anja Siegesmund hat heute in Sondershausen gemeinsam mit Landrätin Antje Hochwind-Schneider (Kyffhäuserkreis) an der "Johann-Karl-Wezel“-Schule einen Trinkwasserbrunnen für Schülerinnen und Schüler eingeweiht. Insgesamt elf Wasserspender wurden an verschiedenen Schulen des Landkreises aufgebaut und über das Regionalbudget Nachhaltigkeit des Thüringer Umweltministeriums gefördert.

Ministerin Siegesmund testet mit Schülerinnen und Schülern den frisch installierten Trinkwasser-Spender im Schulgebäude
Klimaanpassung: Trinkbrunnen im Schulgebäude schaffen Linderung bei bei immer häufiger auftretenden Hitzewellen

Dazu erklärt Umweltministerin Anja Siegesmund: „Mit dem Regionalbudget Nachhaltigkeit können die Landkreise vor Ort eigene Ideen entwickeln, wie sie die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umsetzen können. Gute Ernährung und gute Bildung gehören dazu. Mit den neuen Wasserspendern und den zur Verfügung stehenden Bechern an den Schulen bekommen die Kinder die Möglichkeit, sich jederzeit kostenlos mit frischem Trinkwasser zu versorgen. Das verhindert nicht nur unnötige Einwegflaschen und Plastikmüll, sondern fördert auch die Gesundheit und die Konzentrationsfähigkeit im Unterricht.“

„Das Regionalbudget Nachhaltigkeit des Umweltministeriums ist eine hervorragende Möglichkeit, nachhaltige und klimaschutzorientierte Projekte umzusetzen, die sonst nicht möglich wären. Wir sind sehr dankbar, dass man den Kyffhäuserkreis als eine von zwei Modellregionen ausgewählt hat. Die dadurch installierten Trinkbrunnen an insgesamt 11 Schulen sind ein Projekt, bei dem viele Schülerinnen und Schüler im Landkreis im Hinblick auf gesunde Ernährung profitieren werden“, ergänzt Antje Hochwind-Schneider, Landrätin des Kyffhäuserkreises.

Mit dem im September 2021 gestarteten Modellprojekt hat das Umweltministerium dem Ilm-Kreis und dem Kyffhäuserkreis ein „Regionalbudget Nachhaltigkeit“ zur Verfügung gestellt - in Höhe von einem Euro je Einwohnerin und Einwohner für die Jahre 2021 und 2022. Die Trinkwasserbrunnen an den Schulen wurden daraus mit rund 75.000 € gefördert. Im Rahmen des Regionalbudgets wird im Kyffhäuserkreis zudem Ausstattung für die Bildungsarbeit für Nachhaltige Entwicklung angeschafft, weitere Ideen sind in Planung.

Hintergrund Regionalbudget

Im Modellprojekt sind sowohl Projekte der Landkreise selbst als auch die Weitergabe von Projektmitteln an kreisangehörige Kommunen oder Vereine und Initiativen möglich. Der Eigenanteil für die Projekte Dritter beträgt mindestens zehn Prozent. Im Rahmen der Pilotphase bis Ende 2022 haben die Landkreise – bis auf die Vorgaben des Förderrechts und der Landeshaushaltsordnung – einen freien Gestaltungsspielraum.  Als Mittel stehen 2021 und 2022 jeweils rund 180.000 € (also für die zweijährige Projektphase insgesamt rund 360. 000 €) zur Verfügung (Ilm-Kreis: jährlich 105.606 €; Kyffhäuserkreis: jährlich 73.522 € - laut Einwohnerstand zum 31.12.2020). Die inhaltliche Begleitung der Landkreise erfolgt durch die Thüringer Landgesellschaft mbH.

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