Teichsanierung im Bendeleber Schlosspark und innovative Grünschnittverwertung Nachhaltige Regionalentwicklung: Rund 42.000 Euro an die Gemeinde Kyffhäuserland


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Eine Konzeption zur optimalen Verwertung des in der Gemeinde anfallenden Grünschnitts und die Sanierungsarbeiten am Teich im Bendeleber Schlosspark werden als Projekte für nachhaltige Regionalentwicklung mit insgesamt rund 42.000 Euro durch das Thüringer Umweltministerium gefördert.

Teich im Schlosspark Bendeleben
Der Teich im Schlosspark Bendeleben. (Foto: Gemeinde Kyffhäuserland/Andreas Jung)
Blick von oben auf eine Burg im Kyffhäuser-Gebirge

Dazu erklärt Umweltministerin Siegesmund: „Wir unterstützen die nachhaltige Regionalentwicklung, damit eine Biosphärenregion möglich wird. Dafür brauchen wir vor Ort gute touristische Angebote und innovative Ideen. Beides wollen wir in der Gemeinde Kyffhäuserland fördern.“

Bei der Grünschnitt-Konzeption geht es darum, modellhafte Ansätze für eine umweltgerechte Verwertung des in der Gemeinde anfallenden Grünschnitts und von Gartenabfällen auszuloten, die Vorbildcharakter für die Region entfalten können. Konkret soll geschaut werden, ob über die bestehende Kompostierung hinausgehend nicht auch Möglichkeiten bestehen, den anfallenden Grünschnitt über Vergärung oder Verbrennung in Energie umzuwandeln. Dazu sind auch mögliche Kooperationen mit möglichen Betreibern von Biogasanlagen oder Holzhackschnitzelheizungen auszuloten. Diese Konzeption soll bis Ende des Jahres 2020 vorliegen.

Die Arbeiten am Teich im Bendeleber Schlosspark sind auch mit Blick auf die Bundesgartenschau 2021 von besonderer Bedeutung. Teile der maroden Uferbefestigung sollen so saniert werden, dass das Ufer wieder abgedichtet wird und der entlangführende Hauptweg erhalten und begehbar bleibt. Neben einer allgemeinen Aufwertung und Verbesserung der touristischen Infrastruktur zielt dieses Projekt darauf ab, das Besuchserlebnis für Familien mit kleineren Kindern zu erhöhen und somit auch neue regionale Zielgruppen zu erschließen und für die Belange des Naturerlebens zu sensibilisieren.

Hintergrund:

Insgesamt werden in diesem Jahr 17 Projekte für eine nachhaltige Regionalentwicklung in der möglichen Biosphärenregion „Südharz/Kyffhäuser/Hohe Schrecke“ durch das Thüringer Umweltministerium unterstützt. Alle Projekte verbinden Naturschutz und regionale Wertschöpfung so miteinander, dass Menschen vor Ort davon profitieren. Insgesamt stehen dazu beim Umweltministerium im Jahr 2020 Haushaltsmittel in Höhe von 900.000 Euro zur Verfügung, die bereits vollständig verplant sind.

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