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Siegesmund: „Das Lernen draußen und im Grünen wird immer wichtiger“ Mehr „Grüne Schulhöfe für Thüringen“ – erfolgreiches Programm wird fortgesetzt


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Anlässlich der heutigen Projektbilanzierung „Grüne Schulhöfe Thüringen“ mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hat Umweltministerin Siegesmund die Fortsetzung des Projektes angekündigt.

In den vergangenen zwei Jahren hatten bereits 18 Schulen erfolgreich teilgenommen - auch die Gesamtschule „Am Schwemmbach“ in Erfurt, die heute ausgezeichnet wurde. Der nächste Wettbewerb mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „klimafreundlich und vernetzend“ soll nach den Sommerferien starten und weitere zehn Schulen fördern. Die Bewerbungsfrist endet am 15.12.2021.

„Nicht nur in Pandemiezeiten wird das Lernen draußen und im Grünen immer wichtiger. Wenn das Schulgelände mehr Natur bietet, bietet es auch mehr Schutz vor Hitze im Sommer und ist gleichzeitig ein Beitrag zum Artenschutz, als Lebensraum für Vögel und Insekten. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir das Projekt fortsetzen, weitere Betonflächen zu grünen Oasen umgestalten und die nächsten zehn Schulen in Thüringen dabei unterstützen werden“, sagte Umweltministerin Siegesmund.

„Die Schulen haben in den letzten Monaten tolle naturnahe und erholsame Lernumgebungen für ihre Schülerinnen und Schüler geschaffen. Gemeinsam mit der gesamten engagierten Schulgemeinschaft wurden kreative Ideen entwickelt, geplant und erfolgreich umgesetzt. Wir freuen uns sehr, dass das Projekt fortgesetzt wird und wir zehn weitere Schulen in Thüringen dabei begleiten dürfen, ihre Schulhöfe in klimafreundliche Räume zum Naturerleben, Austauschen, Zurückziehen und Austoben zu verwandeln“, ergänzt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Im März vergangenen Jahres wurden insgesamt zehn Schulen im Wettbewerb „Grüne Schulhöfe für Thüringen“ ausgewählt. Vier sogenannte Umsetzungsschulen erhielten jeweils eine Fördersumme von 30.000 Euro für die Umsetzung bestehender Umbaupläne, je 5.000 Euro erhielten sechs weitere Schulen als sogenannte Planungsschulen, die den Wunsch haben, ihren Schulhof umzugestalten, bei denen bisher aber noch keine konkreten Planungen vorliegen. Neben der finanziellen Förderung erhalten alle zehn Schulen vielfältige Unterstützung, unter anderem mit Workshops, Netzwerktreffen und individuellen Beratungen. Die Weiterführung des Wettbewerbs wird erneut durch das Thüringer Umweltministerium mit Fördermitteln in Höhe von rund 375.000 Euro finanziert und durch Projektmanagerinnen der Deutschen Umwelthilfe koordiniert. Das Projekt wurde mittlerweile in Hessen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen übernommen.

 

Hintergrund:

Die Abschlussveranstaltung der zweiten Projektrunde fand an der kooperativen Gesamtschule „Am Schwemmbach“ in Erfurt statt, die als Umsetzungsschule in den letzten zwei Jahren ihr Schulgelände im Projekt grundlegend umgestaltet hat. Der neue Schulhof konnte heute eröffnet werden. Wichtiges Thema der Umgestaltung war die starke Überhitzung des Schulhofs im Sommer, durch nur wenige Bäume und starke Versiegelung. Im Projekt wurden große Bäume und Sträucher gepflanzt, die bereits gut angewachsen sind. Des Weiteren wurden eine Wildpflanzung angelegt und zahlreiche Sitz- und Liegeflächen gebaut. In Planung sind noch die Dachbegrünung auf einem Gerätecontainer und die Einrichtung eines Grünen Klassenzimmers.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: Schulhof

Über die Wettbewerbsdetails wird zum Wettbewerbsstart nach den Ferien informiert.

 

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