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Luchsbestand: Mira nun dauerhaft im Saale-Orla-Kreis unterwegs


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Die Luchsin „Mira“, die im Dezember 2020 erstmalig im Saale-Orla-Kreis von Spaziergängern gesichtet worden war, hält sich seit mittlerweile mehr als einem halben Jahr an der Saale auf - das ergab das kontinuierliche Monitoring.

Luchsweibchen im Wald
Quelle: Alexander Müller

Das Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs des Umweltministeriums stuft sie deshalb jetzt als „standorttreu“ ein. Es handelt sich bei „Mira“ um den ersten standorttreuen Thüringer Luchs außerhalb des Harzes / Harzvorlandes. Das Streifgebiet der Luchsin hat, da es zwischen der Harzer Luchspopulation im Norden und der Bayerischen Population im Süden liegt, eine besondere Bedeutung für die Vernetzung der Luchse in Deutschland. Das Foto ist zur Verwendung frei. Quelle: Alexander Müller

Hintergrund:

Mira wurde 2019 in der Woiwodschaft Westpommern (Polen) im Rahmen eines von der EU geförderten Life-Projektes ausgewildert. Sie hatte bereits in Polen eine beträchtliche Strecke zurückgelegt, bevor sie Ende 2020 nach Deutschland kam. Das Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs nimmt in diesem Zusammenhang gerne Hinweise wie z.B. Sichtbeobachtungen oder Meldungen zu Rissen unter der zentralen Rufnummer 0361 573 941 941 entgegen.

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