Siegesmund: Durch Effizienz Kosten sparen / Adams: Das Potential ist enorm Kostenlose Energieberatung in Thüringen geht auch 2021 weiter


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Der seit Anfang 2019 kostenfreie Service für Verbraucher und Verbraucherinnen in Thüringen geht auch im nächsten Jahr weiter. Bei der Beratung geht es um energie- und damit kostensparendes Wohnen und attraktive Angebot für Sanierungen und Umbauten. Gemeinsames Ziel ist es, den Ausbau der klimaneutralen Energieversorgung von Wohngebäuden anzukurbeln.

Verwaltungsgebäude im Fachwerkstil mit Sonnenschutz und Solaranlage auf dem Dach
Verwaltungsgebäude im Fachwerkstil mit Sonnenschutz und Solaranlage auf dem Dach

„Das Angebot ist für alle interessant, die weniger Energie verbrauchen wollen –und die durch Energieeffizienz gleichermaßen Kosten sparen und das Klima schützen. Hier gibt es noch großen Beratungsbedarf, den wir mit diesem Angebot abdecken wollen“, sagte Umweltministerin Anja Siegesmund. „Das Potenzial zum Beispiel eines Heizungstauschs ist enorm – sowohl für die Umwelt als auch für den einzelnen Verbraucher. Im Privathaushalt gehen etwa 80 Prozent des Energieverbrauchs allein auf das Konto der Heizung und der Warmwassererwärmung. Die Beratungsangebote der Verbraucherzentrale helfen, Sparmöglichkeiten zu nutzen.“, so Verbraucherschutzminister Dirk Adams.

Energieberaterinnen und Energieberater der Verbraucherzentralen informieren in 27 Beratungsstellen in ganz Thüringen. In diesem Jahr fanden bisher rund 2600 Beratungen statt. Nach Schätzung der Verbraucherzentralen werden durch die zum Teil schon durchgeführten Änderungen dieses Jahres mehr als 153.000 Megawattstunden Energie eingespart und über 55.000 Tonnen Kohlendioxid weniger ausgestoßen.

Hintergrund:

Das im Dezember vor zwei Jahren in Kraft getretene Thüringer Klimagesetz sieht vor, den Gebäudebestand im Land bis zum Jahr 2050 nahezu klimaneutral zu machen. Der Wohngebäudesektor allein verursache rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs. Das Umweltministerium und die ThEGA unterstützen die Energieberatung mit rund 40.000 Euro pro Jahr und tragen damit den bisherigen Eigenanteil der Ratsuchenden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt die Beratung mit rund 200.000 Euro.

 

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