Umweltministerin Siegesmund: „Wir müssen mehr tun, um Umweltschäden und Artenschwund abzuwenden“ Internationaler Tag der Umwelt: Die Herausforderung bleibt enorm


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

1972 haben die Vereinten Nationen erstmalig den "Tag der Umwelt" ausgerufen. Er findet jedes Jahr am 5. Juni statt. Der Tag soll das Bewusstsein dafür schärfen, dass es eine zentrale Aufgabe der Menschheit ist, die Stabilität der Umwelt und Artenvielfalt zu erhalten.

Das Grüne Band in Thüringen - ein seltenes Kleinod der Artenvielfalt

Dazu erklärt Umweltministerin Anja Siegesmund: „In fast 50 Jahren seit dem ersten Tag der Umwelt hat sich die zentrale Herausforderung nicht geändert: Wir brauchen größere Kraftanstrengungen beim Klimaschutz auf allen Ebenen, um Umweltschäden und Artenschwund abzuwenden.

In Thüringen wie auch im Bund werden wir die Coronakrise und die Klimakrise gemeinsam angehen. Es ist deshalb ein erstes wichtiges Signal des Bundeskabinetts, dass im Konjunkturpaket des Bundes 50 Milliarden Euro für Investitionen in Klimaschutz und Zukunftsinvestitionen vorgesehen sind. Weitere Signale müssen folgen. Denn kurzfristige Hilfen sind genauso wichtig wie mittel- und langfristige Perspektiven. Wir brauchen den Ausbau von sauberen erneuerbaren Energien – verstärkt auch im Bereich Verkehr und Wärme. Wir wollen die Wasserstoffwirtschaft ankurbeln und die Digitalisierung vorantreiben.

Der breite Widerstand gegen eine Abwrackprämie 2.0 hat gezeigt: Wir brauchen neue Antworten auf die Herausforderungen. Umwelt- und Klimaschutz stehen ganz oben auf der Agenda. Nicht trotz, sondern wegen Corona. Wir sollten jetzt richtige Anreize setzen: für umwelt- und klimaschonendes Verhalten und für klimaverträgliche Investitionen. Wenn wir früh die richtigen Weichen stellen, stärkt das Umwelt und Wirtschaft.  In Thüringen haben wir bereits jetzt 60.000 Jobs im Umweltbereich, die wollen wir erhalten und ausbauen.“

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