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Gewässerschutz: Baumpflanzungen im Norden Thüringens für bessere Gewässerqualität und Klimaanpassung


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Gewässerunterhaltungsverbände haben entlang von Flüssen im Norden Thüringens an einer Strecke von rund acht Kilometern über 1000 neue Bäume gepflanzt. Sie wurden dabei vom Umweltministerium im Rahmen der Niedrigwasserstrategie mit rund 80 000 Euro unterstützt.

Die Erlen, Weiden und Schwarzpappeln sollen Teile der Leine, Helme, Helbe und Unteren Unstrut besser beschatten. Dadurch wird das Wasser kühler und sauerstoffreicher und damit robuster gegenüber Trocken- und Dürrephasen.

,,Wir wissen, wie kostbar das Wasser in unseren Flüssen ist  – gerade in Trockenperioden. In Zeiten der Klimakrise und vermehrter Extremwetterereignisse wie Dürren, wollen wir die Ressource Wasser besser schützen. Deshalb geben wir Flüssen möglichst nicht nur mehr Raum, sondern auch mehr Schatten.“, so Umweltstaatssekretär Burkhard Vogel

Baum- oder Gehölzsäume verbessern die Gewässerökologie, stärken die Vernetzung von Biotopen und binden CO². Lokale Partner für die Pflanzaktion vor Ort waren die Gewässerunterhaltungsverbände im Bereich der Leine, Helme, Helbe und Untere Unstrut . Fotos/Quelle: Aufnahmen der Niederbösa im Kyffhäuserkreis vom Gewässerunterhaltungsverband (GUV) Helme, Ohne, Wipper

 

Hintergrund:

Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) begleitet die Pflanzungsprojekte zudem durch ein langfristiges Monitoring. Die im Mai 2022 vom Umweltministerium vorgestellte Niedrigwasserstrategie bereitet die Thüringer Regionen besser auf Trockenheit und Dürre vor. Dabei geht es um bessere Prognosegrundlagen und passende Problemlösungen zur besseren Klimaanpassung. Thüringen ist neben Brandenburg erst das zweite Bundesland mit einer landesweiten Strategie. Die Niedrigwasserstrategie und weitere Informationen finden Sie unter: umwelt.thueringen.de/themen/top-themen/trockenheit-niedrigwasser/niedrigwasser

 

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