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Siegesmund: „Mehr Natur zum Anfassen und Erleben für unsere Kinder auf den Schulhöfen in Thüringen“ /Müller-Kraenner: „Schulhöfe müssen lebendige Orte für die Kinder und Jugendliche sein“ +++ Gemeinsame Medieninfo Umweltministerium und Deutsche Umwelthilfe +++ Grüne Schulhöfe für Thüringen: Noch ein Monat Zeit zur Bewerbung


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Noch einen Monat lang, bis zum 15. Dezember, können sich Schulen in Thüringen für die dritte Wettbewerbsrunde „Grüne Schulhöfe für Thüringen“ des Thüringer Umweltministeriums und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bewerben.

Zeichnung: Wiese, Biene, Bauwagen mit Kind, Baum, Schmetterling

Dank der Kooperation konnten seit 2018 bereits 20 Schulen in Thüringen ihre Schulhöfe in naturnahe Lebens- und Lernräume verwandeln bzw. eine Planung dazu beginnen.

Dazu sagt Umweltministerin Anja Siegesmund: „Jetzt noch schnell bewerben und graue Betonwüsten zu grünen Lern- und Spielorten machen. Mit dem Projekt konnten bereits viele Schulen in Thüringen Beiträge zur Artenvielfalt leisten und zugleich ihre Schulhöfe deutlich verschönern und Lernräume im Freien schaffen – das wollen wir fortsetzen. Schulen sind Lern- und Lebensorte, dort sollen sich unsere Kinder wohlfühlen, Natur erleben können und auch im Sommer vor Hitze geschützt spielen können.“

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, ergänzt: „Schulhöfe sind Orte für Spiel, Bewegung und Begegnung. Nicht erst seit der Corona-Pandemie werden sie auch fürs Durchatmen in den Pausen genutzt. Deshalb müssen sie lebendige Orte für die Kinder und Jugendlichen sein. Bei der Umgestaltung und Schaffung zukunftsfähiger, vielfältig nutzbarer Schulhöfe wollen wir nun die nächsten ‚Grünen Schulhöfe für Thüringen‘ unterstützen.“

Trotz der großen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie konnten aus den ersten beiden Wettbewerben zwölf ausgewählte Thüringer Schulen ihre Planungen für die Schulhof-Umgestaltungen beginnen und acht Schulen in Thüringen konnten die Umgestaltung ihrer Schulhöfe bereits praktisch umsetzen. In<s> </s>den vergangenen Wettbewerbsrunden von 2018/2019 und 2020/2021 wurde besonderer Wert auf die Themen Artenvielfalt, Klimawandel und Klimawandelanpassung sowie Bodenschutz in der Schulhofgestaltung gelegt. Neben diesen weiterhin wichtigen Themen liegt diesmal der Fokus zusätzlich auf innovativen Ideen zur Vernetzung mit der Nachbarschaft rund um die Schule sowie die Einbindung von kommunalem Natur- und Klimaschutzmanagement in das Projekt.

Bei ihrer Planung und Umsetzung werden die Schulen durch spezielle thematische Workshops und individuelle Beratung unterstützt - u.a. zu Fördermittel-Akquise und Öffentlichkeitsarbeit. Der Wissensaustausch zwischen den Schulen wird wieder durch regelmäßige Vernetzungstreffen gestärkt.

In der 3. Wettbewerbsrunde gibt es die Möglichkeit für 10 neue Schulen in Thüringen, entweder als ‚Planungsschule‘ oder als ‚Umsetzungsschule‘ gefördert zu werden. Diesmal werden vier Umsetzungsschulen ausgewählt, die sich mit ihren Schulhofplanungen bewerben können, um direkt in die Umgestaltung zu starten. Sie erhalten jeweils eine Fördersumme von 30.000 Euro für die Umsetzung.  Je 5.000 Euro als erhalten sechs sogenannte Planungsschulen, die den Wunsch haben, ihren Schulhof umzugestalten, aber dazu erst noch eine konkrete Planung entwickeln wollen.

In der Jury zur Auswahl der besten Projektkonzepte sitzen u.a. Vertreterinnen und Vertreter des Thüringer Umweltministeriums, der Deutschen Umwelthilfe, der Landesschülervertretung und des MDR. und Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: www.duh.de/schulhof-thueringen

 

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