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Energie: Ministerin Siegesmund eröffnet Effizienz-Veranstaltung für soziale Träger


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Siegesmund: „Verstärktes Engagement bei Energieeinsparung, Effizienz und Nutzung erneuerbarer Energien“ Energieministerin Siegesmund eröffnet heute die Veranstaltung "Paritätischer Rad(t)schlag: Sozialökologische Wende konkret – Mit Energiemanagement zur Klimaneutralität".

Für die Paritätische BuntStiftung und andere soziale Träger geht es dabei um konkrete Hinweise durch die Energieagentur ThEGA, wie sie in ihren Liegenschaften Energie sparen können, um Kosten zu minimieren, u.a. bei Pflegeeinrichtungen und Kindergärten. 

Dazu erklärt Energieministerin Siegesmund: "Die freien Wohlfahrtsverbände sind für die Daseinsvorsorge in Seniorenheimen, in Kitas, bei der Jugendhilfe so wertvoll. Das passende Förderprogramm Klima Invest des Energieministeriums steht für jeweils umfassende Bestandsanalyse und Beratung, Investitionen und den Aufbau personeller Ressourcen für Energie- und Klimaschutzmanagement bereit. Die sozialen Träger mit ihren zahlreichen Liegenschaften haben ein erhebliches Potenzial. Gaseinsparungen sind jetzt das A und O, um die Speicher bundesweit zu füllen. Jede kWh, die wir jetzt einsparen, hilft, und alle können dazu beitragen. Die Sorge um Energieversorgung und Energiepreise ist verständlich. Umso wichtiger ist ein verstärktes Engagement bei Energieeinsparung, Effizienz und Nutzung erneuerbarer Energien wie Umweltwärme, Biomasse oder Solarenergie in den eigenen Verbrauchsstellen."

Stefan Werner, Direktor der Paritätischen BuntStiftung Thüringen und Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen, ergänzt: "Der Klimawandel betrifft alle und daher muss auch die Sozialwirtschaft ressourcenschonender werden und die Einrichtungen zur Klimaneutralität umbauen. Allein im Paritätischen Thüringen sind 348 Vereine und Organisationen organisiert und mehr als 30.000 Menschen beschäftigt. Viele davon in stationären Einrichtungen in der Jungendhilfe, in Kindergärten, in Pflegeheimen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Das heißt, ohne die Freie Wohlfahrtspflege werden wir Energieeffizienz und Klimaziele nicht erreichen. Will Thüringen nachhaltig handeln, muss die Sozialwirtschaft, müssen die dort betreuten Menschen mitgedacht werden. Hier braucht die Wohlfahrtspflege die passenden Rahmenbedingungen, von Fördermöglichkeiten bis hin zu barrierearmen, nachhaltigen Angeboten für jeden Geldbeutel. Notwendige Investitionen dürfen nicht zu Lasten von Betroffenen oder deren Angehörigen gehen. Anbieter sozialer Einrichtungen wollen nachhaltig bauen, brauchen aber ausreichend Unterstützungsmöglichkeiten. Wir müssen uns vernetzen und unsere Expertisen bündeln, um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dafür sind Veranstaltungen wie diese wichtig."

Mehr Energiesparen lohnt sich für soziale Träger: Etwa 1.600 Liegenschaften in Thüringen werden durch die freie Wohlfahrtspflege genutzt, die meisten davon (700) allein vom Paritätischen. Das Land Thüringen unterstützt soziale Träger durch eine im bundesweiten Vergleich wegweisende Kombination aus Aufstockung von Bundesfördermitteln für Fachpersonal, Konzepte und Investitionen zur energetischen Optimierung (je nach Fördergegenstand mit bis zu 95 %) in Verbindung mit der Vermittlung von fachlichem Know-How zum Aufbau eines kontinuierlichen Energiemanagements durch die Landesenergieagentur ThEGA.

 

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