Endlager-Suche: Thüringens Umweltministerium Anja Siegesmund zur heutigen Nennung geologisch grundsätzlich geeigneter Regionen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

„Die Suche nach einem Endlagerstandort für hochradioaktiven Müll ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Ergebnis heute ist ein allererster Schritt. Mehr als die Hälfte des Bundesgebiets ist nicht sofort ausgeschlossen – was nicht heißt, dass der Rest geeignet ist. Bis 2031 ist es jetzt noch ein langer Weg, bei dem es zwingend erforderlich ist, dass der Endlagersuchprozess ergebnisoffen und transparent ist, nach klar definierten Kriterien und unter Beteiligung der Öffentlichkeit.

Umweltministerin Anja Siegesmund, mit verschränkten Armen in einem Park
Umweltministerin Anja Siegesmund

In weiteren Schritten geht es jetzt darum, dass alle Länder, also auch Fachleute des Umweltministeriums und des TLUBN in Thüringen, weitere seismologische und geografische Daten dem Bund weiterreichen. Dazu gehören Kriterien wie großräumige Vertikalbewegungen, Einflüsse aus früherer oder aktiver bergbaulicher Tätigkeit und seismographische Aktivitäten. Ich bin mir sicher, dass sich die Bürgerinnen und Bürger an den Informations- und Beteiligungsangeboten des Bundes rege beteiligen werden. Ohnehin sind wir im Nationalen Begleitgremium mit einer Thüringerin bereits gut vertreten.“

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