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Siegesmund: „Sauber, leise, klimaneutral – Geras Ticket für mehr Klimaschutz auf der Straße“ E-Mobilität: Umweltministerium fördert Elektrobusse für Gera mit 1,5 Mio. EUR


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Auch in Gera fahren künftig Elektrobusse im städtischen Nahverkehr. Das Thüringer Umweltministerium fördert den Kauf zweier batterieelektrischer Fahrzeuge und Ladetechnik mit rund 1,5 Mio. EUR. Insgesamt wollen die Stadt Gera und die Geraer Verkehrsbetriebe rd. 2 Mio. EUR in den emissionsfreien Busbetrieb investieren. Die Premierenfahrt ist für 2023 geplant.

Bus-Ladepunkt in Niedersachswerfen (Landkr. Nordhausen)
Bus-Ladepunkt in Niedersachswerfen (Landkr. Nordhausen)

„Sauber, leise und klimaneutral – die Fahrgäste in Geras Stadtbussen können sich auf ein neues Fahrerlebnis freuen. Überall in Thüringen sind die Menschen von der neuen Technik begeistert. Als ‚Gersche‘ freue ich mich ganz besonders über die neuen Busse in meiner Heimatstadt. Um Thüringens Nahverkehrsunternehmen weiter zu unterstützen, wollen wir unser E-Bus-Förderprogramm in der kommenden EFRE-Förderperiode 2021 - 2027 fortsetzen“, sagte Umweltministerin Anja Siegesmund.

Die Geraer Verkehrsbetriebe (GVB) planen den Kauf von zwei Fahrzeugen und der erforderlichen Ladeinfrastruktur. Ab 2023 sollen die Busse auf den Linien 13 und 15 im städtischen Nahverkehr fahren. Hiermit können jährlich Treibhausgas-Emissionen in Höhe von rd. 138 Tonnen eingespart werden. Damit wird Geras Nahverkehr noch umweltfreundlicher.

Mit der GVB setzt bereits der achte Nahverkehrsanbieter auf batterieelektrische Modelle und vergrößert Thüringens E-Bus-Flotte. In sieben Regionen fahren aktuell bereits 24 Elektrobusse - im Landkreis Nordhausen (6), in Heilbad Heiligenstadt (4), in Meiningen (3), in Bad Langensalza (3), in Jena (3), in Eisenach (2) sowie in Suhl/Zella-Mehlis (3).

In den nächsten Jahren steigt ihre Zahl auf über 30, denn auch die Nahverkehrsunternehmen in Bad Salzungen (2) sowie Jena (weitere 2), Bad Langensalza (1 weiterer) und Ilmenau (2 automatisierte Fahrzeuge / „People Mover“) investieren in die innovative Technik. Insgesamt wurden damit bereits über 17 Millionen Euro Zuschuss aus EFRE-Mitteln aus dem E-Bus-Förderprogramm des Thüringer Umweltministeriums bewilligt.

Hintergrund

Seit 2017 fördert das Thüringer Umweltministerium neben dem Kauf von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur auch den Umbau von Depots und Werkstätten mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent. So sollen den Thüringer Nahverkehrsbetrieben keine Mehrkosten entstehen.

Im Rahmen des operationellen Programms Thüringen 2014 – 2020 stehen Mittel aus dem Europäischen Fond für Regionalentwicklung (EFRE) zur Förderung von E-Bus-Modellprojekten bereit.  Die seit August 2021 gültige Clean-Vehicle-Richtlinie der EU und das zu deren Umsetzung erlassene Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz schreiben bei Beschaffungen von Bussen zwischen August 2021 und Ende 2025 eine Quote von 45 Prozent für saubere oder emissionsfreie Antriebe vor.

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