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Siegesmund: Klimawandel betrifft Städte und Gemeinde Bereits über 90 kommunale Klimaschutzprojekte in Thüringen

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Mehr als 90 kommunale Klimaschutzprojekte wurden in Thüringen bisher mit Unterstützung des Bundes umgesetzt. Das teilte Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund heute anlässlich einer Info-Veranstaltung zu Klimaschutz in Kommunen in Erfurt mit.

„Klimawandel macht nicht vor Stadttoren Halt. Deshalb braucht Klimaschutz- und Anpassungspolitik auch regionale Strategien und praktische Maßnahmen auf lokaler Ebene. In Thüringer Kommunen wurden bisher über die Kommunalrichtlinie des Bundes Klimaschutzprojekte mit insgesamt rund 3 Mio. Euro gefördert

Thüringer Städte und Gemeinden können beispielsweise durch den Einsatz von energieeffizienter LED-Technik den CO2-Ausstoß um ca. 40.000 Tonnen jährlich reduzieren. Dabei werden fast 14 Mio. Euro Energiekosten eingespart. Die durchschnittlichen Energiekosten für Straßenbeleuchtung betragen in Thüringen jährlich etwa 10 Euro je Einwohner.

„Mit dem Thüringer Klimagesetz, unsere Energie-und Klimastrategie sowie den Aufbau eines Klimafolgemonotorings und der Steigerung der Energieeffizienz (GREENinvest) wollen wir den Klimaschutz in Thüringen voranbringen“, sagte Ministerin Siegesmund.

 

Hintergrund:

Seit 2008 fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit der "Kommunalrichtlinie" Klimaschutz-Projekte in Kommunen. Die "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative" wurde in Erfurt bei einer Informationstour durch das Deutsche Institut für Urbanistik vorgestellt. Gefördert werden u. a. Beratung, Klimaschutzkonzepte und Investitionen in den Klimaschutz. Weitere Informationen unter: https://www.klimaschutz.de/de/zielgruppen/kommunen/foerderung/die-kommunalrichtlinie

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