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Siegesmund: „Eine innovative und klimaschonende Technologie, die gut angenommen wird“ Autonomes Fahren: Siegesmund übergibt rund 800 000 Euro an die IOV Ilmenau GmbH


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Nach erfolgreichem Test in Gera soll auch in Ilmenau ein gemeinsam mit der Stadt und der TU geplantes Projekt zum automatisierten Fahren umgesetzt werden. Dazu hat Umweltministerin Siegesmund heute einen symbolischen Förderbescheid in Höhe von 796.000 Euro an das kommunale Nahverkehrsunternehmen des Ilm-Kreises (IOV Ilmenau GmbH) übergeben.

Ab Dezember 2021 sollen automatisierte Shuttles mit leisem und klimafreundlichem Elektroantrieb eine Verbindung vom Bahnhof Ilmenau zum Campus der TU Ilmenau herstellen. Anders als in Gera ist es die erste mehrjährige Anwendung der innovativen Technologie und dessen Anwendung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Thüringen. Für die Beschaffung von zwei batterieelektrischen, automatisierten Shuttles sowie die benötigte Ladeinfrastruktur stellt das Thüringer Umweltministerium Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Hierdurch werden 80 Prozent der Gesamtkosten des Projekts in Höhe von 995.000 Euro gefördert.

Dazu erklärt Ministerin Siegesmund: „Automatisierte Fahrzeuge werden gut angenommen. Das hat schon der Test in Gera gezeigt. Die E-Shuttles können in den kommenden Jahren ihr Potenzial für Klima- und Umweltschutz vor allem beim Einsatz im öffentlichen Nahverkehr entfalten. Wir sind gespannt auf die weiteren Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung dieses Projektes und die Erkenntnisse über diese innovative Technologie.“

Das auf zunächst drei Jahre ab Ende 2021 geplante Projekt wird neben der Förderung aus EFRE-Mitteln des Thüringer Umweltministeriums auch forschungsseitig durch die TU Ilmenau begleitet, um die technischen Grundlagen der Fahrzeug- und Automatisierungstechnik weiterzuentwickeln. Selbstfahrende Fahrzeuge können zukünftig dazu beitragen, die Attraktivität des Nahverkehrs zu stärken und neue Verbindungen auf der „letzten Meile“ zu schaffen. Hierfür müssen die technologischen wie rechtlichen Rahmenbedingungen jedoch auf internationaler wie nationaler Ebene weiterentwickelt werden. Mit einer durch das Thüringer Umweltministerium geförderten Machbarkeitsstudie im Auftrag des Ilm-Kreises wurden geeignete Streckenverläufe für automatisierte Fahrzeuge auf deren technische und rechtliche Umsetzbarkeit überprüft und eine Empfehlung für die Umsetzung der Strecke vom Bahnhof Ilmenau zum Universitätscampus gegeben.

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