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Umweltstaatssekretär Möller: „Nachfrage zeigt, wie wichtig der Insektenschutz Thüringer Kommunen ist“ Artenschutz: Rege Beteiligung beim Wettbewerb „Mehr Natur in Dorf und Stadt“


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Der in diesem Jahr erstmalig thüringenweite Wettbewerb „Mehr Natur in Dorf und Stadt“ hat über 70 Kommunen inspiriert. Aus allen 17 Thüringer Landkreisen wurden Projektideen eingereicht, die jetzt ausgewertet werden.

Mit dem neuen Förderprogramm „Mehr Natur in Dorf und Stadt“ unterstützt das Umweltministerium in den nächsten zwei Jahren den Insektenschutz in Kommunen mit insgesamt 350.000 Euro. Die Bekanntgabe der der Gewinnerinnen erfolgt noch vor Herbstbeginn.

Dazu erklärt Umweltstaatssekretär Olaf Möller: „Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Die große Nachfrage zeigt, wie wichtig der Insektenschutz den Thüringer Kommunen ist. Denn die Gesamtmenge der Insekten als auch ihre Vielfalt ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Die Kommunen haben sehr viele sehr gute Projektideen eingereicht – sie wollen Rasenflächen in blütenreiche Wiesen umwandeln, insektenfreundliche Bäumen und Sträuchern pflanzen, Feuerlöschteiche umgestalten oder insektenfreundliche Mähtechnik anschaffen und seltener mähen.“

Die eingegangenen Projektanträge werden nach einer formalen Prüfung durch das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz von einer mit Experten besetzten Jury bewertet. Dabei werden die besten Projektideen ausgewählt und mit bis zu 25.000 Euro pro Vorhaben prämiert. Die Laufzeit der Vorhaben kann sich maximal über zwei Kalenderjahre erstrecken.

 

Hintergrund:

Das Umweltministerium hat bereits mehrere Initiativen zum verstärkten Insektenschutz gestartet. Dazu gehört ein Sonderfonds Insektenschutz - mit einem mehrjährigen Fördervolumen von knapp 1,8 Millionen Euro. Das weitere Insektenschutz-Projekt „Via Natura“ wird mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Bundesumweltministerium gefördert. In den nächsten Jahren sollen damit sogar 5,7 Millionen Euro für blühende Feldraine zur Verfügung gestellt werden. Und bereits zum zweiten Mal unterstützt das Umweltministerium die Aussaat von Blühflächen auf von Feldmäusen geschädigten Rapsflächen mit 962 Euro pro Hektar.

 

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